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Friedensbewegung

Friedensbewegung: Aufruf zum Ostermarsch

Die Fraktion Die Linke lädt am 8. April uns Georg-Buch-Haus im Westend ein, um zusammen mit interessierten Wiesbadenern über die sich zuspitzende Lage in der Ukraine – und darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass Wiesbaden ins Fadenkreuz gerät zu diskutieren.

Volker Watschounek 2 Jahren vor 0

Wir trugen Palästinensertücher. Das Symbol der Friedenstaube war allgegenwärtig. Wir gaben uns antimilitaristisch, antiimperialistisch, internationalistisch. Friedensbewegung!

Viele fühlen sich erinnert. In den Achtzigerjahren kämpfte die Friedensbewegung gegen das Wettrüsten von Ost und West. Hunderttausende waren damals in ganz Deutschland auf die Straßen gegangen. Jetzt ist Krieg. Die Weltmächte verschieben und positionieren sich.

Pressemitteilung Die Linke

Mobilisierungsveranstaltung zu den Ostermärschen 2022

(06.04.2021) Durch den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine hat sich die Konfrontation zwischen Russland und den NATO-Mitgliedsstaaten gefährlich zugespitzt. Die russische Regierung droht mit Vergeltungsschlägen, die die Menschheit noch nicht erlebt habe, sollte die NATO eine Armee gegen Russland stellen. Im Gegenzug will die Bundesregierung Trägersysteme für Nuklearwaffen und ein Raketenabwehrschild anschaffen. Erstmals seit den 1980er Jahren müssen die Menschen in Europa wieder Angst vor einem großen Krieg haben.

Wiesbaden befindet sich in exponierter Stellung, da sich hier mit der Clay Kaserne und dem Air Field in Erbenheim das Hauptquartier der US-Streitkräfte in Europa und Afrika befindet.

US-Atomwaffen im Büchel

Im Januar wurde bekannt, dass in unmittelbarer Nähe in Mainz-Kastel das 56. Artilleriekommando reaktiviert wurde, welches von 1986 bis 1991 nuklear bestückte Pershing Raketen kontrollierte. Es ist außerdem bekannt, dass nicht weit von Wiesbaden im rheinland-pfälzischen Büchel US-Atomwaffen stationiert sind. Das US-Militär erklärte im Januar, dass es zur Zeit keine Pläne gäbe, solche Waffensysteme auch in Mainz-Kastel zu stationieren. Wie ist die Lage nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine zu bewerten? Wie wahrscheinlich ist es, dass Wiesbaden im Falle einer Ausweitung des Krieges ins Fadenkreuz gerät?

Eine breit gefächerte Friedensbewegung scheint wichtig wie lange nicht mehr: eine Bewegung, die den russischen Angriffskrieg verurteilt, sich aber auch gegen das 100-Milliarden-Euro-Aufrüstungspaket der Bundesregierung stellt. Eine Bewegung, die nach Lösungen jenseits der Logik des Krieges sucht.

Diskussionsrunde im Georg-Buch-Haus

Diese Fragen und Perspektiven wollen die Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und der Kreisverband DIE LINKE. Wiesbaden gemeinsam mit interessierten Bürger am 8. April im Georg-Buch-Haus diskutieren. Den Aufschlag zur Diskussion machen Willi van Ooyen (Friedensaktivist, Mitorganisator des Frankfurter Ostermarsches) und Jan Schalauske (Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Friedenspolitischer Sprecher) sowie Gernot Lennert (DFG-VK Mainz-Wiesbaden und Mitorganisator des Ostermarsches Mainz/Wiesbaden).

Ostermarsch in Wiesbaden

Im Rahmen der Veranstaltung rufen die Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und der Kreisverband DIE LINKE. Wiesbaden deshalb zur Teilnahme am Ostermarsch in Wiesbaden am 16. April und in Frankfurt am 18. April auf.

Foto oben ©2021 Pixabay

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Die Internetseite von  Die Linke finden Sie unter www.dielinke-wiesbaden.de.

 

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.