Trickdiebe sind häufig in Menschenmengen unterwegs. Als Einzeltäter oder auch in Gruppen und spielen im Gedränge ihre Maschen aus.

Herbst und Dunkelheit scheinen Trickdiebe aus ihren Löchern zu holen. In den vergangenen Wochen berichtete die Wiesbadener Polizei immer wieder von Trick- und Taschendieben – und auch in den letzten beiden Wochen haben sie wieder zugeschlagen. Im gesamten Innenstadtbereich, insbesondere in der Fußgängerzone, wurden rund zwei Dutzend Fälle gemeldet und polizeilich registriert. Die Spielarten der Trickser sind weitgehend bekannt.

Taschendiebstahl

Am Dienstag wurde zuletzt, soweit bekannt, eine Wiesbadenerin Opfer eins Diebstahls. Auf Nachfragen der Polizei erinnerte sich die 69-Jährige, dass sich eine Frau verdächtig in ihrer Nähe aufgehalten habe. Ob Sie für den Diebstahl der Geldbörse aus ihrem Rucksack verantwortlich ist, das wisse die Wiesbadenerin aber nicht. Eine Täterbeschreibung nimmt die Polizei dennoch auf: etwa 30 Jahre, 180 cm groß und von kräftiger Statur. Ihre Haare habe sie zu einem Zopf zusammengebunden gehabt – und schwarze oder graue Kleider getragen.

Hinweis der Polizei

Die Polizei rät: Achten Sie gerade beim Einkaufen auf Ihre Wertsachen und Geldbörse. Im Gedränge achten sie besonders auf ihre Tasche. Tragen sie diese nah bei sich. Geldbörsen, Bargeld, Kredit- und EC-Karten gehören nicht in einen Rucksack. Ach nicht in die Außentaschen der Bekleidung, etwa in eine Gesäßtasche einer Hose. Personalien und Karten sollten dicht am Körper in verschlossenen Innentaschen getragen werden. Frauen sollten ihre Handtasche verschlossen auf der Körpervorderseite oder unter den Arm geklemmt tragen. Ein kurzer Moment der Ablenkung reicht aus, um Wertsachen unbemerkt zu entwenden. Einige Geschädigte erinnerten sich nur an einen Zusammenstoß mit einem Unbekannten.

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Die offizielle Internetseite zum Thema Trickdiebe finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

 

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