Die einen haben sich in WhatsApp-Gruppen vernetzt. Andere nutzen Telegramm. Sicher ist die Kommunikation über diese Kanäle nicht.

Die 42 städtischen Kindertagesstätten bekommen im nächsten Kita-Jahr eine Kommunikations-App, freut sich Sozialdezernent Christoph Manjura. Nachdem in den letzten Monaten  Anforderungen an eine solche App formuliert wurden und die Pilotphase in fünf Kitas erfolgreich verlaufen ist, haben der Magistrat und der Ausschuss für Soziales, Integration, Wohnen, Kinder und Familie der flächendeckenden Implementierung des Kommunikationstools in allen städtischen Kitas zugestimmt. Die App dienst der direkten und schnellenKommunikation zwischen Eltern und Erzieherinnen und Erziehern.

Gerade die Corona-Pandemie, die damit verbundenen wechselnden Regelungen bei gleichzeitigem Wegfall der so wichtigen Tür-und-Angel-Gespräche hat gezeigt, wie wichtig Kommunikation für eine gelingende Erziehungspartnerschaft ist.“ – Sozialdezernent Christoph Manjura

Auch beim Stadtelternbeirat der städtischen Kindertagesstätten sei die Magistratsentscheidung auf große Zustimmung gestoßen. Beide Seiten, Politik und Stadtelternbeirat sind sich dessen ungeachtet bewusst, dass das das direkte Gespräch durch nichts zu ersetzen ist. Die Pandemie habe aber gezeigt, wie umständlich es sein kann, Eltern und Erzieherinnen mit täglichen Updates zu versorgen. Die Kommunikations-App werde den gegenseitigen Austausch zwischen allen Beteiligten, deutlich vereinfachen, erleichtern, ist sich Wiesbadens Sozialdezernent sicher.

„Es ist wichtig, dass wir uns als Erwachsene und Eltern klar darüber sind, dass unser Handeln Auswirkungen auf unsere Kinder hat.“ – Sozialdezernent Christoph Manjura

Das Megathema macht darüber hinaus nicht vor den Kindertagesstätten halt. Natürlich sind auch inhaltliche Aspekt in der pädagogischen Arbeit mit Kindern zu beachten. Denn auch die Kleinsten erleben heute ihr Umfeld zunehmend digital. Smartphones und Tablets gehören für sie inzwischen zum Alltag. Damit verbunden sind wichtige Fragen, wie zum Beispiel, welche Möglichkeiten des spielerischen Lernens bieten sich – aber auch: Wo liegen Gefahren? Auch dazu entwickeln die städtischen Kindertagesstätten Haltungen und Anleitungen – für Kinder wie für Eltern.

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