1902 trug sich Kaiser Wilhelm II. in das Goldene Buch der Stadt Wiesbaden ein. Das ist nicht allein Zeugnis der glorreichen Kaiserzeit. Straßen, Häuser und Parks zeugen heute noch von Kaisers Zeiten.

Spricht man in Wiesbaden über die Kaiserzeit, ist die Rede von Kaiser Friedrich und Kaiser Wilhelm I. Beide schätzten den Aufenthalt in der Stadt. Beide haben Wiesbaden besonders geprägt. Beiden wurde ein Denkmal errichtet.

Kurhaus, kurz gefasst

Vortrag: „Der Kaiser kommt nicht mehr – Gegenwart und Zukunft einer alten Kurstadt“
Wann: Sonntag, 12. November, 14:30 Uhr
Wo: Kurhaus, Salon Schuricht, Kurhausplatz 1, 65189 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: frei

Am Sonntag, 12. November, laden Dr. Thomas Weichel und die die Stadt Wiesbaden in der Reihe „Zukunft im Kulturerbe“ zu dem Vortrag „Der Kaiser kommt nicht mehr – Gegenwart und Zukunft einer alten Kurstadt“ ein.

Prägende Kaiserzeit

Kaiser Wilhelm II. besuchte die Stadt regelmäßig zur Sommerfrische. Im Gefolge des kaiserlichen Hofstaates kamen zahlreiche Adlige, Künstler und wohlhabende Unternehmer in die Stadt. Viele von ihnen ließen sich auch wieder.

Der Name „Weltkurstadt“ ist darauf zurückzuführen.Im Kurwesen liegt aber schon lange nicht mehr die Zukunft. Wiesbaden hat sich in zwei Jahrhunderten vielfach gewandelt. Der Vortrag fragt, wo wir heute stehen – was die Identität und die Besonderheiten der Stadt sind, die zwingend die Basis für weitere Entwicklung sein werden. Was können wir und müssen wir tun, dass Wiesbaden in vielem Sinne erfolgreich und zukunftsfähig ist?

Vergessene Kaiser

Dass Kaiser bereits vor Friedrich und Wilhelm in Wiesbaden waren, belegen Niederschriften aus dem 13. und 14. Jahrhundert. So kam es 1239  in Wiesbaden zu einem Treffen von Kaiser Balduin II. von Courtenay und dem Mainzer Erzbischof Siegfried III. von Epstein. Es gibt seinerzeit um die Rückeroberung des Lateinischen Reiches.

1329 ist es der Wittelsbacher Kaiser Ludwig der Bayer der Nassau das Münzprivileg aussprach, sodass 1329 erstmals in Wiesbaden Münzen geprägt werden durften.

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