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Wolfstage – Immer mehr Wölfe in Deutschland, bislang aber kein Rudel in Hessen. ©2018 Michelle-Callahan / Flickr / CC BY 2.0

Wolfstage in der Fasanerie

Die Zahl der Wolfsrudel bundesweit steigt. Im Tier- und Pflanzenpark Fasanerie leben Wölfe unter Kontrolle. Das gibt am 1. und 2. Juni allen die Gelegenheit, sich näher mit den hundartigen Tieren zu beschäftigen – und mit dem Märchenwissen aufzuräumen.

Volker Watschounek 5 Jahren vor 0

Wolfstage – Wölfe fühlen sich wieder wohl in Deutschland. Das war nicht immer so. Erst seit der Wiedervereinigung zählt der Wolf hier zu den geschützten Tierarten.

Am 1. und 2. Juni dreht sich im Wiesbadener Tier- und Pflanzenpark Fasanerie alles rund um die im Park lebenden Wölfe. Die Tierpfleger geben im Rahmen der Wolfstage Auskunft darüber wo Wölfe in Deutschland sonst vor allem leben, wie gefährlich die Begegnung mit einem Wolf wirklich ist – und wie man einen Wolf von einem Hund unterscheidet.

Fasanerie, kurzgefasst

Natur erleben – „Wolfstage in der Fasanerie
Wann: Samstag und Sonntag, 1. und 2. Juni 2019, 11:00 bis 17:00 Uhr
Wo: Tier- und Pflanzenpark Fasanerie, Wilfried-Ries-Str. 22, 65195 Wiesbaden (Anfahrt planen!)

Im vergangenem Jahr wurden in Deutschland 60 Wolfsrudel und 13 Wolfspaare gezählt. Laut dem Naturschutzbund Deutschland e.V. verteilen sich die Wölfe wie folgt: (1) Bayern: 2 Wolfspaare, (2) Brandenburg: 22 Rudel, 3 Wolfspaare, (3) Mecklenburg-Vorpommern: 3 Rudel, (4) Niedersachsen: 10 Rudel, 4 Wolfspaare, 2 Einzeltier (5) Sachsen: 14 Rudel, 4 Wolfspaare, (6) Sachsen-Anhalt: 11 Rudel, (7) Thüringen: 1 Einzeltier.

Wolfspopulation

Nachdem Wölfe, insbesondere in West-Deutschland lange als ausgerottet galten, nimmt die Population rasant zu, Laut Modellrechnungen von Forschern zufolge gibt es bundesweit bei einer Reviergröße von rund 200 Quadratkilometern Platz für etwa 440 Rudel: so die Durchschnittswerte und Obergrenzen des Naturschutzbundes Deutschland e.V.

Der, der einem Wolf begegnet

Durch die Ausbreitung der Wölfe werden auch Begegnungen mit den Menschen immer wahrscheinlicher. Als Mensch muss man sich dennoch nicht fürchten. Einfache Verhaltensregeln reichen meist aus, um sich entsprechend zu schützen:

(1) Verhalten Sie sich ruhig. Bleiben Sie stehen und halten Sie Abstand zum Wolf.
(2) Rennen Sie nicht weg. Gehen Sie langsam rückwärts und sprechen Sie dabei laut mit dem Wolf.
(3) Sollte der Wolf reagieren und weglaufen, stoppen Sie. Schreien Sie den Wolf an, klatschen Sie in die Hände. Machen Sie sich groß, um ihn einzuschüchtern.
(4) Sind Sie mit Ihrem Hund unterwegs, leinen Sie ihn bitte grundsätzlich an und führen Sie ihn nahe bei sich. Sollte sich ein Wolf trotzdem nähern, rufen Sie laut und klatschen Sie in die Hände, um Ihre Anwesenheit deutlich zu machen.
(5) Locken Sie keine Wölfe an und füttern Sie diese keinesfalls.
(6) Melden Sie Wolfsbegegnungen an die zuständigen Länderbehörden. In Hessen und Wiesbaden erreichen Sie die hessischen Wolfsbeauftragten über die Wolfshotline: 0611/ 815 3999.

Weitere Nachrichten aus der Fasanerie lesen Sie hier.

Bild ©2018 Michelle-Callahan / Flickr / CC BY 2.0

 

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.