Tiere, die im Winter keinen Winterschlaf halten und sich nicht zurückziehen, haben zwei Hauptprobleme: die Kälte und das knappe Nahrungsangebot.

Nicht nur Luchs, Fischotter, Wolf und Hirsch sind im Winter aktiv, auch die Teilnehmer an einer naturpädagogischen Veranstaltung der Fasanerie erleben in der kalten Jahreszeit ein aktives und spannendes Programm.

Natur-Erleben, kurz gefasst

Tricks der Tiere – Aktiv durch die kalte Jahreszeit
Wo: Tierpark Fasanerie, Wilfried-Ries-Str. 22, 65195 Wiesbaden (Anfahrt planen!)

Der Mensch zieht sich verschiedene Schichten Kleidung übereinander. Ein Hund bekommt auch schon mal einen Windschutz umgegangen. Den Tieren in der Natur ist das aber nicht möglich. Trotzdem: Um in der Kälte zu überleben, brauchen auch sie eine gute Isolierung. Mutter Natur hat sie ihnen in Form von Pelzen mitgegeben. Pelze mit dichter Unterwolle schützen vor Auskühlung. Mit einem besonders dichten Pelz schützt sich etwa der Fischotter: 50.000 Haare wachsen bei ihm auf der Fläche eines Daumennagels. Feldhasen wachsen kälteabweisende Wollhaare. Bei Ihnen isolieren eingeschlossene Luftpolster gegen Kälte. Die Sund vieles mehr erfahren die Besucher der Reihe Natur-Erleben im Tier- und Pflanzenpark der Fasanerie.

Verhaltensweisen

Nicht jedes Tier hat ein dichtes Fell und so gibt es verschiedene Möglichkeiten über den Winter zu kommen – und um im Winter ausreichend Nahrung zu haben. Entweder man legt sich Vorräte an, oder stellt die Ernährung um. Zu den Sammlern zählen etwa die Feldmaus oder das Eichhörnchen. Insektenfresser, wie die Meisen, stellen dagegen ihre Ernährung um. Wenn sie keine Insekten mehr finden, fressen sie eben das, was die Natur noch hergibt: vegetarische Kost, Samen und Früchte – oft den ganzen Winter lang. Ganz anders machen es die Insekten selbst. Sie haben ihr eigenes Frostschutzmittel. Waldspitzmäuse machen eine Schrumpf-Kur. Vögel futtern abends. Und Hirsche setzen auf Magenverkleinerung.

 

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