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21 Kinder der Grundschule Schelmengraben waren eifrig dabei, als 25 Exemplare der „Echten Mehlbeere“, dem „Baum des Jahres 2024“ im Weilburger Tal gepflanzt wurden. Sie wurden dabei unterstützt und begleitet von städtischen Mitarbeitenden und von Bürgermeisterin Christiane Hinninger (rechts).

Tag des Baumes: Schüler pflanzen für die Zukunft

m Weilburger Tal setzen Schülerinnen und Schüler ein grünes Zeichen für den Umweltschutz. 25 Echte Mehlbeeren wurden gepflanzt, um den Stadtwald zu stärken. Diese widerstandsfähige Baumart trotzt Trockenheit und ist ein Paradies für Bienen. Lesen Sie, wie die Kleinen etwas Großes bewegen!

Volker Watschounek 3 Monaten vor 0

Tag des Baumes: Sauerstoffspender, CO2-Senker und Staubfilter. Schüler pflanzen 25 neue Bäume für ein besseres Stadtklima.

Im Rahmen eines Umweltprojekts haben 21 Schüler der Dotzheimer Grundschule Schelmengraben gestern, am 20. März, im Weilburger Tal 25 Bäume gepflanzt. 25 Echte Mehlbeeren, den Baum des Jahre 2024. Diese Baumart wurde wegen ihrer Robustheit gegenüber Trockenperioden und ihrer Bedeutung für die Bienenweide ausgewählt, um dem Wiesbadener Stadtwald zu helfen.

Die Echte Mehlbeere zeichnet sich aus

Die Echte Mehlbeere (Sorbus aria) ist ein Laubbaum aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist in Europa heimisch und kommt vor allem in gemäßigten Klimazonen vor. Die Echte Mehlbeere zeichnet sich durch ihre weißen Blüten aus, die in dichten, trugdoldigen Blütenständen erscheinen. Ihre Früchte sind kleine, rote Beeren, die im Spätsommer reifen und von Vögeln und anderen Tieren gerne gefressen werden. Die Echte Mehlbeere ist eine robuste Baumart, die gut mit verschiedenen Bodentypen zurechtkommt und auch Trockenperioden vergleichsweise gut übersteht. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit an klimatische Veränderungen wird sie zunehmend für die Anpflanzung in städtischen Grünanlagen und Wäldern genutzt.

Es war schön zu beobachten, mit welchem Eifer sich die Kinder ins Zeug gelegt haben, um die Setzlinge sicher und stabil in die Erde zu versenken. Es ist ja auch eine ideale Kombination, wenn die Schüler ihre im Unterricht gelernten Kenntnisse in die Praxis umsetzen können.

Christiane Hinninger

Das Projekt im Weilburger Tal lief unter der Regie von drei Lehrerinnen und des Wiesbadener Stadtforstamtes, begleitet von der für die Grünflächen und den Stadtwald zuständigen Dezernentin und Bürgermeisterin Christiane Hinninger

In der Klasse 3c der Grundschule Schelmengraben hatten die Lehrerinnen Johanna Browman, Antje Edler und Kathrin Peters im Unterricht erläutert, welche entscheidende Rolle Bäume für die Umwelt, die Klimaregulierung und damit für den Lebensraum der Menschen spielen. Sie nehmen Kohlendioxid auf, geben Sauerstoff ab, spenden Schatten und vieles mehr. Sie puffern die Folgen des Klimawandels ab, können aber auch bei zu großer Hitze und Dürre den Kampf verlieren.

Daher hat sich die städtische Forstabteilung für Setzlinge der Echten Mehlbeere entschieden. Diese mittelwüchsige Baumart soll dem sonnigen Standort im Weilbachtal und generell dem veränderten Klima besser angepasst sein als andere Arten.

Mit dem Einpflanzen dieser robusten Bäume habt ihr Kinder also einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass der Wiesbadener Wald trotz der Erderhitzung auch in Zukunft gut wächst.

Christiane Hinninger

Der neue Baumbestand in der Nähe des Spielplatzes Weilburger Tal ist für Hinninger ein weiteres Puzzlestück im großen städtischen Plan, das Wiesbadener Grün Schritt für Schritt klimaresilienter zu machen und die Folgen der Klimaveränderung für die Bevölkerung zu mildern. Dazu eigne sich die Echte Mehlbeere, der diesjährige ´Baum des Jahres´ sehr gut. Dank ihrer tiefreichenden Wurzel könne sie sich auch in trockeneren Hitzeperioden besser als andere Bäume noch Wasser aus dem Boden ziehen, so die Bürgermeisterin.“

Foto oben ©2024 LH Wiesbaden

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Die Internetseite zum Baum des Jahres finden Sie unter www.baum-des-jahres.de.

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.