Warnstreik: Ver.di fordert die Erhöhung der Entgelte und der Jahressonderzahlung, mobiles Arbeiten, und eine verbesserte Eingruppierung.

Ein Entgegenkommen von Arbeitgeberseite fehlt. Ein Angebot gibt es nicht. Deshalb gibt es den Warnstreik.  In Dienststellen der Landesverwaltung in ganz Hessen wird am Dienstag, 12. Oktober, ganztägig gestreikt. Dazu hat die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Vor der zweiten Verhandlungsrunde am Donnerstag soll damit der Druck auf den Arbeitgeber erhöht werden.

Warnstreik: Bestreikt werden…

Streiken werden unter anderen Hochschulbeschäftigte, Straßenwärter, Justizbeschäftigte, Beschäftigte in Landesbehörden wie beispielsweise Regierungspräsidien oder das Amt für Bodenmanagement und Geowirtschaft.
Die streikenden Beschäftigten treffen sich zu Beginn in Wiesbaden am Bahnhofsvorplatz ab 9:00 Uhr. Die lautstarke Demonstration führt über die Bahnhofstraße zum Dern’schen Gelände. Dort findet die Abschlusskundgebung statt. Hauptrednerinnen ist die ver.di Verhandlungsführerin und Bundesvorstandsmitglied Christine Behle.

Fünf Prozent

Die Gewerkschaften fordern für die cirka 45000 Landesbeschäftigten fünf Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro. Das Entgelt für die Auszubildenden soll um 100 Euro monatlich erhöht werden. Außerdem erwarten die Gewerkschaften eine Erhöhung der Jahressonderzahlung, die Ausweitung unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse im Hochschulbereich sowie Regelungen zu den Themen Home-Office/Mobiles Arbeiten.

Gespräche laufen

ver.di verhandelt gemeinschaftlich mit den Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft GEW, der Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt IG BAU, der Gewerkschaft der Polizei GdP und dem dbb Beamtenbund und Tarifunion. Die Verhandlungen werden am Donnerstag, 14.10 und Freitag, 15.10 in Dietzenbach fortgesetzt.

Foto oben ©2019 Volker Watschounek

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Die offizielle Internetseite des ver.di Bezirk Wiesbaden finden Sie unter wiesbaden.verdi.de.

 

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