Ein Satz oben auf, den nächsten hinten dran. Eine Berg- und Talfahrt für die Volleyballerinnen des VCW mit positiver Kehrtwendung für die Spielerinnen, Trainer und die 30 Mitgereisten Fans. 

Die Erstliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben ihr Auswärtsspiel in der Volleyball Bundesliga bei NawaRo Straubing mit 3:2 gewonnen. 578 Zuschauer in der turmair Volleyballarena, darunter 30 mitgereiste VCW-Fans, sahen eine Achterbahnfahrt ihrer Teams.

„Ja, es war heute eine Achterbahnfahrt, aber sie war erfolgreich für uns.“ – Trainer Dirk Groß

Zunächst war der VCW am Drücker: Allein sieben Punkte sammelten die Wiesbadenerinnen in Durchgang eins mit ihrem gut postierten Block. Hinzu kam ein variables Angriffsspiel, dem die Gastgeberinnen nichts entgegen zu setzen hatten. Das Ergebnis war der 25:18-Satzgewinn für den VCW. Doch von dem, was bei den Hessinnen im ersten Durchgang noch erfolgreich lief, war im zweiten Satz nichts mehr zu sehen. Während Straubing stets einen Tick gedankenschneller wirkte, machte sich beim Team von Chef-Trainer Dirk Groß nach und nach Verunsicherung breit. Wenig bis gar nichts wollte den VCW-Spielerinnen noch gelingen, weshalb die Niederbayern ihre Gäste mit einem 20:25 in die 10-Minuten-Pause schickten.

„Wir haben phasenweise nicht unsere beste Leistung abgerufen, da war dann auch Verunsicherung zu spüren. Aber wir haben zwei Punkte geholt, das ist ein wichtiges Erfolgserlebnis.“ – Trainer Dirk Groß

Diese nutzte Groß für eine kurze Ansprache in der Kabine – mit Erfolg: Der VCW kehrte deutlich besser aufs Spielfeld zurück und schwang sich in der Folge zur alten Stärke auf. Die Belohnung war ein deutliches 25:18 zum Ende des dritten Durchgangs. Doch erneut reichte das deutliche Erfolgserlebnis nicht aus, damit die Wiesbadenerinnen das Spiel nun sicher nach Hause bringen konnten. Vielmehr gelang Straubing ein 25:16-Satzgewinn. Für die Entscheidung um die Punkteverteilung musste also der abschließende Tiebreak sorgen.

Hier war plötzlich der VC Wiesbaden wieder das bessere Team. Es zeigte den nötigen Biss, um nicht nur die Partie zu gewinnen, sondern auch zwei wichtige Punkte für die Tabelle mit nach Hause zu nehmen.

Ausblick

Für den VCW enden mit dem Sieg über NawaRo nun vier Auswärtswochen am Stück. Bei Trainer-Team und Mannschaft ist die Vorfreude auf das nächste Heimspiel entsprechend groß. Dieses findet am 8. Dezember um 19 Uhr in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit statt. Dann ist der USC Münster in der hessischen Landeshauptstadt zu Gast.

Auf einen. Blick

Spieldauer: 111 Minuten

Satz 1 – 24 Minuten, 25:18
Satz 2 – 25 Minuten, 20:25
Satz 3 – 24 Minuten,  25:18
Satz 4 – 22 Minuten, 16:25
Satz 5 – 16 Minuten, 15:10

Volleyballbundesliga, Damen, 2018.2019, 4. Spieltag, Ergebnisse

Heim Gast
VCO Berlin 00:03 Schweriner SC
Rote Raben Vilsbiburg 03:00 VCO Berlin
Dresdner SC 01:03 Schweriner SC
PTSV Aachen 02:03 VfB Suhl Thüringen
SWE Volley Team 00:03 SC Potsdam
FTSV Straubing 02:03 1.VC Wiesbaden
USC Münster -:- Allianz Volley Stuttgart
FTSV Straubing -:- VCO Berlin
SG Sonnenhof Großaspach -:- Karlsruher SC

Volleyballbundesliga, Damen, 2018.2019, 4. Spieltag, Tabelle

Platz Mannschaft Sp S U N Sätze Diff Pkt
1 Schweriner SC 6 6 0 0 18:06 12 16
2 Dresdner SC 5 4 0 1 13:04 9 12
3 SC Potsdam 5 3 0 2 13:07 6 11
4 USC Münster 5 3 0 2 11:08 3 8
5 PTSV Aachen 5 2 0 3 10:10 0 8
6 SWE Volley Team 6 2 0 4 08:13 -5 7
7 Rote Raben Vilsbiburg 4 2 0 2 07:06 1 6
8 Allianz Volley Stuttgart 2 2 0 0 06:02 4 5
8 1.VC Wiesbaden 4 2 0 2 08:10 -2 5
10 VfB Suhl Thüringen 4 2 0 2 06:10 -4 4
11 FTSV Straubing 4 0 0 4 05:12 -7 2
12 VCO Berlin 6 0 0 6 01:18 -17 0

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