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Umweltspur: Die Arbeiten am 1. Ring gehen weiter

Die Arbeiten am 1. Ring gehen weiter. Vom 15. Juni werden die Markierungsarbeiten für die Umweltspuren fortgesetzt. Im nächsten Schritt werden die alten Markierungen von der Blücherstraße bis zur Dotzheimer Straße abgefräst, um dann die neue Spuraufteilung mit Umweltspur festzulegen.

Volker Watschounek 6 Jahren vor 1

Eine durchgängige Busspur auf dem 1. Ring, die Umweltspur, soll den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in der Innenstadt attraktiver machen und damit langfristig für weniger Staus sorgen.

Von kommenden Montag an, 15. Juni, werden die Arbeiten auf dem 1. Ring in Richtung Hauptbahnhof fortgesetzt. Zuerst werden die alten Markierungen abgefräst, dann die Spuren neu aufgeteilt und die Umweltspur in beide Richtungen entsprechend markiert. Zum einen soll damit der ÖPNV attraktiver werden. Zum anderen die Sicherheit für Radfahrer erhöht werden.

Staus sind unvermeidbar

Durch die neue Umweltspur die unisono auch als Radfahrstreifen dien, sollen Radfahrer vom rechtsabbiegenden Autoverkehr mehr Aufmerksamkeit bekommen. Aus diesem Grund, wird dabei der Bereich vor der Dotzheimer Straße auch leuchtend rot gestaltet. In der Gegenrichtung wird von der Dotzheimer Straße bis zur Bertramstraße der bisherige Radweg zur Umweltspur erweitert. Die neuen Umweltspuren sind für Busse und Fahrräder reserviert. Da zeitgleich auch Kanalerneuerungsarbeiten zwischen Rüdesheimer Straße und Schiersteiner Straße in Richtung Hauptbahnhof ausgeführt werden, kann es in Stoßzeiten zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Pendler aus dem Taunus in Richtung Frankfurt werden gebeten, auf den 2. Wiesbadener Ring beziehungsweise auf die B 260 und die A 3 ausweichen.

Der Umwelt zuliebe

Mit einer durchgehenden Fahrspur für den Busverkehr auf dem 1. Ring vom Sedanplatz bis zur Berliner Straße – den neuen Umweltspuren – soll das Staurisiko verringert und eine flüssigerer Verkehr in der Innenstadt erreicht werden. Die Umweltspuren in beide Richtungen sind Teil des hessischen Luftreinhalteplans für die Stadt Wiesbaden, mit dem ein Dieselfahrverbot abgewendet werden konnte.
Insbesondere in den Hauptstoßzeiten soll die Trennung des Bus- und Auto- bzw. Lkw-Verkehrs langfristig zu einer Verflüssigung des Verkehrs führen. Parallel dazu soll mit Einführung der Umweltspur der Verkehr vom 1. auf den 2. Ring verlagert werden, so dass langfristig auf Bismarckring, Kaiser-Friedrich-Ring und dem Gustav-Stresemann-Ring mit einem rückläufigen Verkehrsaufkommen zu rechnen sein wird.

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Weitere Informationen zu Wiesbadens Umweltspuren finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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