Trauerflor am Wiesbadener Rathaus. Wiesbadens Bau- und Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin Kessler ist tot. Über die näheren Umstände ist bislang nichts weiter bekannt.

Sein Name steht für viele Projekte. Mit Hans-Martin Kessler hat Wiesbadens Stadtentwicklung an Dynamik gewonnen wie lange nicht mehr. Wie es jetzt weiter geht, ist offen. Zur Mitte seiner Amtszeit zog der Dezernent Anfang des Jahres im Wiesbadener Kurier eine Halbzeitbilanz. Im Gespräch mit André Domes und Michaela Luster wünschte er sich, dass sich die Verantwortlichen in Wiesbaden mehr an realistischen Zielen orientierten, als an Visionen – und sich in Details verlieren. Ferner wünscht Kessler sich, dass alle gesund bleiben. Ansonsten wünsche ich mir auch persönlich Gelassenheit und Lebensfreude. Die sollte man sich nicht vermiesen lassen, weder von politischen Kleinklein-Diskussionen noch von persönlichen Angriffen oder von Corona.

Von der Bank zum Magistrat

Mit Zahlen kannte er sich aus. Als gelernte Bankkaufmann wechselte er das Fach. Bevor er als Bau- und Stadtentwicklungsdezernent tätig war, arbeitete er als Mediaplaner für diverse Werbe- und Kommunikationsagenturen. Darüber hinaus war er von 2015 bis 2017 CDU-Kreisgeschäftsführer und von 1989 bis 2017 Stadtverordneter. Er hinterlässt einen Sohn und eine Tochter.

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