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Weihnachtsmarkte, Sternschnuppenmarkt und Impressionen von den Ständen.

Sternschnuppenmarkt abgesagt

Frankfurt, Köln, Nürnberg, Berlin hatten in den letzten Wochen ihren Weihnachtsmarkt abgesagt. Jetzt schließt sich Wiesbaden dem Reigen an. Der Sternschnuppenmarkt 2020 ist abgesagt.

Volker Watschounek 3 Jahren vor 1

Die Rechnung den Sternschnuppenmarkt zu entzerren ist nicht aufgegangen. Die zweite Welle und Corona ziehen einen Strich durch die Pläne der Schausteller und Beschicker.

Wiesbaden hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Doch unter den gegebenen Umständen und inzwischen dreistelligen Zuwächsen binnen 24 Stunden sei es nicht zu vertreten, den Sternschnuppenmarkt durchzuführen, bedauern Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz am frühen Freitagnachmittag. Wiesbadenern dennoch eine Innenstadt in vorweihnachtlicher Atmosphäre bieten zu können, wird der Weihnachtsbaum auf dem Schlossplatz am 10. November und die Weihnachtskrippe wie geplant aufgebaut. Ebenso werden die Fußgängerzone, die Wilhelmstraße und der Schlossplatz mit den traditionellen Lilien weihnachtlich  stimmungsvoll gestaltet. Die bereits unter besonderen Auflagen geplante Eiszeit kann aufgrund der weiteren Einschränkungen durch die ab Montag, den 2. November, geltenden neuen Verordnungen der Landesregierung auch nicht betrieben werden.

Neue Eiszeit ab Mitte Dezember?

Es wird aktuell geprüft, ob die vor dem Kurhaus geplante Eiszeit verspätet von ab Mitte Dezember bis zum 10. Januar stattfinden kann – sofern sich bis dahin das Infektionsgeschehen bis dahin deutlich reduziert hat und die entsprechenden Verordnungen dies zulassen. Auch die Winterstubb ist unter den gegebenen Corona-Verordnungen ebenfalls nicht möglich.

Corona-Maßnahmen ab dem 2. November

Die Landesregierung hatte gestern zahlreiche Regelungen veröffentlicht, diedas öffentliche Leben  ab dem 2. November in weitem Umfang einschränken. Dies betrifft insbesondere die Gastronomie sowie den Großteil aller Veranstaltungen, insbesondere wenn sie der Freizeitgestaltung dienen. Alle Informationen dazu finden Sie hier auf Wiesbaden lebt!. Die Maßnahmen der Landesregierung haben übergeordnet Gültigkeit. Das heißt, das Wiesbadens Allgemeinverfügungen durch diese ersetzten werden.

Mit Ablauf des 1. November die folgenden Allgemeinverfügungen außer Kraft: (1) die Erweiterung der Sperrzeit, diese Maßnahme ist infolge der Schließung gastronomischer Einrichtungen für den Verzehr vor Ort nicht mehr erforderlich. (2) die Anordnung einer Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in Schulen ab Jahrgangsstufe 5, diese Regelung wird nunmehr durch das Land selbst getroffen (3) das Alkoholkonsumverbot auf bestimmten Flächen und Plätzen sowie das Alkoholverkaufsverbot zwischen 23:00 Uhr und 6:00 Uhr; das Land trifft auch hier eigene Regelungen, die insbesondere ein eigens angeordnetes Alkoholverkaufsverbot nicht mehr notwendig machen.

Verlängert ist…

Verlängert wurde hingegen die Allgemeinverfügung zur Anordnung eines Betretensverbotes von Krankenhäusern und weiteren medizinischen Einrichtungen zu Besuchszwecken. Diese Regelung ist angesichts der sehr verschärften Infektionslage mehr denn je erforderlich. Sie gilt vorerst bis zum 29. November. Ferner gelten noch bis zum 15. November die Besuchseinschränkungen in Alten- und Pflegeheimen, weitere Kontaktbeschränkungen sowie eine erweiterte Maskenpflicht. Sobald die Regelungen der Landesregierung im Detail ausgewertet wurden, wird der Verwaltungsstab darüber befinden, ob diese Allgemeinverfügungen weiterhin in der jetzigen Form in Kraft bleiben müssen.

Kultur wird wieder heruntergefahren

Aufgrund der neuen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie hat Kulturdezernent Axel Imholz außerdem angeordnet, dass ab Montag, 2. November, folgende Kultureinrichtungen und Veranstaltungshäuser des Kulturamtes bis zum 30. November für die Öffentlichkeit geschlossen werden und keine Präsenzveranstaltungen dort stattfinden: Wiesbadener Musik- und Kunstschule (Unterrichtsbetrieb), Kulturforum und Konzertstudio, Kunsthaus/Kunsthalle, Ausstellungsräume im Stadtarchiv, Stadtmuseum am Markt (sam), Caligari Filmbühne, Literaturhaus Villa Clementine. Der Vorverkauf für diese Einrichtungen wird ebenfalls eingestellt. Auch etwaige Präsenzveranstaltungen des Kulturamtes an anderen Orten, zum Beispiel in der Stadtbibliothek, werden nicht durchgeführt. Veranstaltungen die digital oder online angeboten werden, sind hiervon nicht betroffen. Derzeit ist noch unklar, ob die aktuellen Beschlüsse zur Corona-Pandemie ab Montag,  2. November, Auswirkungen auf Benutzung der Stadtbibliotheken und des Stadtarchivs haben werden. Alle Nutzer werden darum gebeten, sich vor einer geplanten Nutzung über die aktuelle Lage zu informieren.

22. Internationale Trickfilmfestival Wiesbaden abgesagt

Das Organisationsteam des Trickfilmfestivals hat mitgeteilt, dass das 22. Internationale Trickfilmfestival Wiesbaden kurz vor dem Start aufgrund des aktuellen Bund-Länder-Beschlusses zur Corona-Pandemie abgesagt ist. Das Festival war vom 6. bis 8. November  im Kinosaal der Deutschen Film- und Medienbewertung im Schloss Biebrich und in der Caligari Filmbühne vorgesehen. Es wird nach einem Alternativtermin gesucht.

Fasanerie wird geschlossen

Auch die Fasanerie Wiesbaden muss ab Montag, 2. November, bis Ende November geschlossen werden. Am Sonntag, 1. November, ist die Fasanerie noch geöffnet. Voraussetzung für den Zugang ist – wie bisher – ein Ticket, das bei der Tourist Info oder im Internet erhältlich ist. Am vergangenen Sonntag waren bei schönem Wetter alle Tickets ausgebucht. Die Tierparkleitung appelliert an alle Besucher, die Abstands- und Hygieneregeln zu beachten. Dies gilt insbesondere beim Füttern am Gehege.

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Die offizielle Internetseite zum Sternschnuppenmarkt finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.