Lehrer sind geimpft; Schüler bald an der Reihe. Um den Schutz zu verbessern, soll bei der Schülerimpfaktion auch ein Elternteil ein mit geimpft werden.

Hessen möchte noch vor den Sommerferien damit beginnen, Schülern ab dem 12. Lebensjahr ein Impfangebot zu unterbreiten. So soll sicher gestellt werde, dass diese im Idealfall bis zum Start des neuen Schuljahres mindestens einmal geimpft sind. Das umfasst in Hesseen rund 500.000 Schüler AN allgemeinbildenden- sowie den beruflichen Schulen. Die Länder haben sich in der Gesundheitsministerkonferenz auf das Ziel verständigt, allen 12- bis 18-Jährigen bis zum Ende der Sommerferien ein Impfangebot zu machen – für Hessen bedeutet das bis zum 27. August 2021. Der Bund hat zugesichert, den Ländern den hierfür erforderlichen Impfstoff zusätzlich bereitzustellen. Von den derzeit in Deutschland zugelassenen Impfstoffen ist lediglich das Vakzin der Firma von Biontech für eine Verimpfung bei Personen bereits ab dem 16. Lebensjahr zugelassen. Eine Zulassung ab dem 12. Lebensjahr wurde vom Hersteller beantragt; sie wird in Kürze erwartet.

„Das Impfen der älteren Schüler ist ein bedeutender Meilenstein für einen sicheren Schulbetrieb. Gemeinsam mit den Impfungen der Lehrkräfte und den Selbsttests bin ich sehr optimistisch, dass wir schon sehr bald im neuen Schuljahr weitgehend zu dem Schulalltag zurückkehren, den wir vor Corona kannten.“ – Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz

Unter der Voraussetzung, dass die Zulassung ab 12 Jahren vorliegt und Planungssicherheit in Bezug auf die zusätzliche Impfstoffbereitstellung durch den Bund besteht, wird angestrebt, die Erstimpfungen der Schüler ab 28. Juni bis zum Beginn der Sommerferien am 19. Juli durchzuführen. Die Schüler können sich dann im Vorfeld für eine Impfung in ihrem Impfzentrum registrieren und es wird im Rahmen der Terminvergabe sichergestellt, dass alle hierfür Registrierten innerhalb dieses Zeitfensters ihre Impftermine erhalten. Der Start der Registrierung für die Schüler über das Impfportal für eine Impfung in den Impfzentren wird separat zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.

Um eine möglichst große Zahl an Personen erreichen zu können, soll im Rahmen der Schüler-Impfaktion der jeweiligen erziehungsberechtigten Begleitperson ebenfalls ein Impfangebot gemacht werden.“  – Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz

Die Impfungen der Registrierten finden grundsätzlich in den Impfzentren selbst statt. Den Impfzentren wird es ermöglicht, im Einzelfall abweichende Organisationsmodelle vorzusehen und dabei auch die mobilen Teams in den Schulen einzusetzen. Ab der zu erwartenden Aufhebung der Priorisierung Anfang Juni können gleichermaßen Impftermine für Schüler bei den Kinder- und Jugendärzten sowie den Hausärzten vereinbart werden. Sobald seitens des Bundes die zusätzlichen Impfdosen bereitgestellt werden, fließt der den niedergelassenen Ärzten zugewiesene Anteil möglichst über den Pharmagroßhandel gesondert den Kinder- und Jugendärzten zu.

Foto ©2021 Volker Watschounek

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Aktuelle Cornona-Informationen aus Hessen gibt es online unter www.hessen.de.

 

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