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die Legehenne war in den letzten Monaten wieder sehr fleißig

Jede Legehenne legte 2021 im Schnitt 302 Eier

Ostern naht und der Eierbedarf steigt. Verändert sich mit der Form der Tierhaltung – Bodenhaltung und Freilandhaltung, konventionell und bio – die das Legeverhalten der Henne. Legen glückliche Hennen mehr Eier. Und überhaupt, wie werden die Eier bunt? Was bedeuten die Farben und Zeichen?

Volker Watschounek 2 Jahren vor 0

Im vergangenem Jahr haben 43,2 Millionen Legehennen in Deutschland rund 13,0 Milliarden Eier gelegt. Damit die Eier klar zu erkennen sind, werden sie gefärbt und dann verteilt.

Das Dekorieren von Eierschalen ist weitaus älter als die christliche Tradition. Das belegen etwa 60000 Jahre alte Funde dekorierter Straußeneier aus dem südlichen Afrika. Der Mythos Osterhase kommt da gleich auch in wanken. Vielleicht waren es die Obelix-Hasen, die seinerzeit die Tradition der bunten Hinkeleier als Laufen gebracht haben. Und auch für das Färben und bemalen der Eier können weniger die Hasen verantwortlich gemacht werden, als vielmehr nachhaltig handelnde Hausfrauen und Köche.

„Kindern wurde – je nach Gegend – erzählt, dass die Ostereier vom Hahn, dem Kuckuck, dem Fuchs, dem Storch, dem Bilby (in Australien) oder dem Hasen gebracht werden.“ – Wikipedia

Dass Eier vebereits vor 5000 Jahren rschiedentlich gefärbt wurden, hatte praktische Gründe, denn wegen des Fastengebotes der katholischen Kirche durften ab Aschermittwoch bis Ostern neben Fleisch auch keine Eier gegessen werden. Und weil die Fastenzeit über sechs Wochen dauert, wurden die Eier schon früh  durch Hartkochen haltbar gemacht. Um ältere Eier von jüngeren zu unterscheiden, wurden sie außerdem unterschiedlich gefärbt und bemalt. So standen am Ostersonntag verschieden gefärbte Eier zum Verzehr zur Verfügung.

„Auch den Glocken auf ihrer Rückkehr in der Osternacht vom Flug nach Rom wurden die mitgebrachten Eier zugeschrieben.“ – Wikipedia

Der Osterhase bekommt viel zu tun: Im vergangenen Jahr haben 43,2 Millionen Legehennen in Deutschland rund 13,0 Milliarden Eier gelegt. Im Schnitt hat jedes Huhn somit 302 Eier im Jahr gelegt. Das meldet eine Woche vor dem Osterfest das Statistische Bundesamt (Destatis). Nach Informationen der Statistiker habe es dabei zwischen den einzelnen Haltungsformen keine signifikanten Unterschiede gegeben.

„In neuerer Zeit hat sich der Osterhase als Eierbringer überregional durchgesetzt und andere wie den Osterfuchs verdrängt. Heute suchen die Kinder meist am Ostermorgen die versteckten Ostereier.“ – Wikipedia

Während ein Huhn in ökologischer Haltung im Durchschnitt gut 296 Eier pro Jahr gelegt hat, kamen Hühner in Bodenhaltung auf 304 Eier pro Jahr und Tier. Hühner in Kleingruppen und sogenannten ausgestalteten Käfigen legten durchschnittlich 310 Eier pro Jahr und Tier. Durchschnittlich 5,8 Millionen Legehennen wurden nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus
gehalten. Das entspricht etwa 13 Prozent der Hühner.
In Kleingruppen und ausgestalteten Käfigen lebten durchschnittlich noch 2,3 Millionen Tiere. Diese Haltungsform soll bis 2025 auslaufen.

Foto oben ©2022 Pixabay

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.