Bei erhöhter Temperatur gehen Sie bitte nicht zum Start sondern begeben Sie gleich über die Umleitung zum Ausgang. Alle anderen gehen gleich zum Check-In und dann zum Aufklärungsgespräch.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, Sozialminister Kai Klose, Innenminister Peter Beuth, Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Wiesbadens Bürgermeister sowie Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz haben sich am Montag über die Lage beim Aufbau des Impfzentrums im Wiesbadener Rhein-Main Congress-Center (RMCC) informiert.

„Es ist beeindruckend, wie hier binnen kürzester Zeit ein professionelles Impfzentrum aufgebaut und die notwendige Infrastruktur für bis zu 1500 Impfungen pro Tag geschaffen wurde. Dafür danken wir allen Beteiligten.“ – Ministerpräsident Volker Bouffier

Im Rahmen des Vor-Ort-Termins erlkärte Bouffier, dass sich in Hessen 28 Zentren auf die größte Impfaktion in der Geschichte Deutschlands vorbereiten und das dies nicht von heute auf morgen umgesetzt werden könne, müsse allen klar sein. Über viele Monate hinweg werde dies eine riesige logistische Aufgabe sein. Ich danke allen, die dies möglich machen, so der Ministerpräsident.

„Wir legen größten Wert darauf, die Menschen in den Corona-Impfzentren bestmöglich zu begleiten – mit Information, Aufklärung und Betreuung rund um ihre Impfung. Am Beispiel der hervorragenden Vorbereitungen in diesem Impfzentrum haben wir heute gesehen, dass die Menschen darauf vertrauen können.“ – Sozial- und Integrationsminister Kai Klose

Aktuell laufen unterschiedliche Verfahren zur Zulassung von Impfstoffen in der EU und somit auch in Deutschland zur Bekämpfung der weiteren Verbreitung des Coronavirus. Die Zulassungsverfahren stehen zum Teil bereits kurz vor dem Abschluss. Der Bund geht derzeit davon aus, dass er ab ca. Ende Dezember 2020 einen ersten Impfstoff bereitstellen kann. Da zumindest zu Beginn noch nicht ausreichend Impfstoff für alle Hessen zur Verfügung stehen wird, müssen die Impfungen stufenweise erfolgen. Bei dieser Priorisierung wird sich die Hessische Landesregierung in Abstimmung mit dem Bund und den anderen Bundesländern grundsätzlich an die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts halten, die derzeit erarbeitet werden. Die Landesregierung plant für den Betrieb der Impfzentren zunächst 150 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

„Wiesbaden und das Rhein-Main Congress-Center setzen ein starkes Signal dafür, dass wir die gigantische Herausforderung der Massenimpfung Hand in Hand – mit allen Akteuren – und mit Umsicht meistern werden. Allen, die helfen, dass Bürger hier von morgens bis abends an sieben Tagen in der Woche geimpft werden, gilt mein Dank und meine Anerkennung.“ – Sozial- und Integrationsminister Kai Klose

Im Rhein-Main Congress-Center in Wiesbaden sind insgesamt acht Impfstraßen aufgebaut. Diese sollen – sobald der Impfstoff vom Bund zur Verfügung gestellt wird – täglich zwischen 7:00 Uhr und 22:00 Uhr betrieben werden. Für die Bürger, die zum Impfen eingeladen werden, führt der Weg durch das Impfzentrum zunächst durch einen Temperaturscan. Personen, die eine erhöhte Temperatur haben, werden nicht zum Impfen zugelassen und verlassen das Impfzentrum auf einem eigens dafür vorgesehenen Weg. Dann geht es weiter zum Empfangsdesk. Von dort aus werden die Menschen einer von acht Impfstraßen zugeteilt. Hier finden dann nacheinander, falls gewünscht, das ärztliche Aufklärungs- und Beratungsgespräch sowie die eigentliche Impfung statt. Danach stehen Beobachtungsbereiche für die Menschen zur Verfügung. Auch hier kann medizinisches Personal bei Bedarf betreuen.

„Je mehr Bürgerinnen und Bürger gegen das Coronavirus geimpft sind, desto weniger Menschen werden an dieser tückischen Infektionskrankheit sterben.“ – Sozial- und Integrationsminister Kai Klose

Der Hessische Innenminister Peter Beuth lobte die hohe Einsatzbereitschaft der Helfer: Hier in Wiesbaden und landesweit sind Tausende Frauen und Männer Tag und Nacht im Einsatz, um Impfzentren für Millionen Bürgerinnen und Bürger aufzubauen. Wir haben bereits die Zwischenlagerkapazitäten aufgebaut, sodass die Impfstoffe sicher verwahrt werden können. Sobald die Impfstoffe vom Bund angeliefert werden, können sie rasch an die Impfzentren verteilt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen, Hilfsorganisationen und Gesundheitssektor funktioniert bisher hervorragend. Alle sind bereit, die Ärmel hochzukrempeln, damit die größte Schutzimpfung in der Geschichte unseres Landes schnell beginnen kann.

„In so kurzer Zeit ein Impfzentrum aufzubauen, ist eine sehr große Herausforderung für alle Beteiligten. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die mit so viel Engagement und Einsatz zum Gelingen dieses Projekts beitragen. Das Impfzentrum ist ein Zeichen dafür, dass wir mit Hochdruck daran arbeiten, die Pandemie hinter uns zu lassen, um möglichst bald zu einer gewissen Normalität zurückzukehren. Bis dahin kann jede Einzelne und jeder Einzelne von uns durch Besonnenheit und Umsicht auch über die Feiertage dazu beitragen, dass wir die Pandemie im Zaum halten.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz betonte, dass das Rhein-Main Congress-Center ein prädestinierter Ort für die Durchführungen der Impfungen sei. Es sei eine optimale Lokalität für ein Impfzentrum dieser Größenordnung, nicht nur in Sachen Lage und Platz, sondern auch was die Infrastruktur angehe. Mit einer Zulassung eines Impfstoffes sehen wir endlich Licht am Ende des Tunnels im Kampf gegen die Coronapandemie. Jedoch werde der monatelange Betrieb des Impfzentrums weiterhin immense personelle Ressourcen binden und eine zusätzliche Belastung für alle Beteiligten bedeuten. Seit Monaten arbeite der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt eng zusammen. Das zeige sich jetzt mit der zügigen Einrichtung des Impfzentrums.

Hinweis: Sollten Sie zu schwach oder nicht mobil sein, melden Sie sich telefonisch. Das Impfzentrum Wiesbaden wird ein mobiles Team bereit halten, dass zu ihnen nach Hause kommt um dort zu impfen.

Bildergalerie: Impfzentrum Wiesbaden

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