Vor der Klasse steht ein junger Student, kaum älter als der Klassenälteste. Auf dem Programm steht Volleyball. „Volleyball wird mit den Händen gespielt,“ betont der angehende Lehrer.

Am Donnerstag kommt der preisegkrönte Dokumentarfilm „Zwischen den Stühlen“ in die Kinos. Regisseur Jakob Schmidt hat dafür drei Referendare in Berlin begleitet: Ein Film über den nicht immer einfachen Einstieg in den Lehrerberuf.

Caligari Film Bühne, kurzgefasst

Filmvorführung: „Zwischen den Stühlen“
Wann: Freitag, 16. Mai 2017,  17:30 Uhr
Wo: Caligari Film-Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 6,00 Euro, ermäßigt 5,00  Euro

Weitere Vorführung am Sonntag, 18. Juni, 17:30 Uhr. Eintrittskarten gibt es auch bei der Tourist Information am Marktplatz.

Für seinen ersten Dokumentarfilm hat sich der Regisseur Jakob Schmidt ein hochpolitisches und umstrittenes Thema ausgesucht: das deutsche Schulsystem. Um in Deutschland Lehrer zu werden, muss nach dem theoriebeladenen achtsemestrigen Studium ordnungsgemäß das Referendariat absolviert werden.

Sie vergeben Noten

Das Referendariat kommt einer Feuerprobe gleich. Auf Basis des im Studium vermittelten Wissens bereiten sich die angehenden Lehrer akribisch auf die Vielzahl der Unterrichtsstunden vor – Stunden, die sie dann in widersprüchliche Positionen bringt: Sie lehren, während sie selbst noch lernen. Sie vergeben Noten, während sie ihrerseits benotet werden.

Ideale Anwärter

Zwischen Problemschülern, Elternabenden, Intrigen im Lehrerzimmer und Prüfungsängsten werden die Ideale der Anwärter auf eine harte Probe gestellt. „Zwischen den Stühlen“ begleitet für einen Zeitraum von zwei Jahren drei höchst unterschiedliche Charaktere auf ihrem steinigen Weg vom Referendar zum Examen.

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