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Foto: Prof. Dr. Eva Waller (li.) und Staatssekretärin Ayse Asar © Universität Kassel | Andreas Fischer

Die HSRM setzt auf ihr Praxis-Netzwerk

In Kassen wurde Ende vergangene Woche das Hessische Hochschulpaket 2021-2025 unterzeichnet. Auf Basis dessen wird die Hochschule Rhein-Main Lehre und Lernen durch Unterstützungsstrukturen stärken.

Volker Watschounek 2 Jahren vor 0

Hessischer Hochschulpakt 2021–2025: Hochschule Rhein-Main unterzeichnet Zielvereinbarung und wird sein Netzwerk aus Praxispartner weiter starken.

Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn und die Leitungen der 14 Hochschulen des Landes haben individuelle Zielvereinbarungen für die kommenden Jahre unterzeichnet. Sie legen für jede Hochschule konkrete Ziele fest, deren Erfüllung zum Teil für die Finanzierung durch das Land relevant ist. Vorangegangen war ein Strategieprozess, in dem die Hochschulen festgelegt haben, auf welche Ziele sie sich besonders konzentrieren wollen. Zentrale Elemente für alle sind dabei unter anderem eine bessere Betreuungsrelation, der Ausbau der dauerhaften Beschäftigung, die Erhöhung des Studienerfolgs und eine Stärkung der Nachhaltigkeit in allen Handlungsbereichen.

„In unserer Zielvereinbarung setzen wir insbesondere Akzente in der strategischen Rekrutierung und Qualifizierung von Personal sowie im systematischen Ausbau des Netzwerks von Praxispartner zur stärkeren Vernetzung von Studium, Lehre, Forschung und Transfer.“ – Prof. Dr. Eva Waller, Präsidentin der Hochschule RheinMain

Außerdem stehe die Optimierung von Lehre und Lernen durch den Ausbau der Unterstützungsstrukturen, die Stärkung des Forschungsprofils durch den Aufbau eines Forschungs-Monitorings sowie die Talentförderung im Film- und Medienbereich im Vordergrund der Bemühungen der Hochschule Rhein-Main, so Waller weiter. Dabei setze das Land seien Strategie auf Verlässlichkeit, Chancengerechtigkeit und Mut, führte Hessens Wirtschaftsministerin aus.

„Mit dem Rekordvolumen des Hessischen Hochschulpakts von 11,5 Milliarden Euro und einer verlässlich jedes Jahr um vier Prozent wachsenden Sockelfinanzierung erhalten die Hochschulen echte Gestaltungsräume. Und wir haben konkrete Ziele verlässlich vereinbart, darunter eine bessere Lehre mit guten Beschäftigungsbedingungen, einer besseren Betreuungsrelation und gerechteren Bildungschancen.“ – Wissenschaftsministerin Angela Dorn

Zugleich habe Hessen mit den Hochschulen einen Strategieprozess aufgesetzt und auch finanziell unterstützt, in dem sie mit Hilfe bundesweit anerkannter Experten offen ihre Stärken und Schwächen analysiert haben, um daraus mutige Konsequenzen für ein schärferes Profil abzuleiten. Ich freue mich sehr, dass die Hochschulen diesen Mut bewiesen und auf Basis der Empfehlungen entschieden haben, welche Stärken sie besonders stärken und welche Herausforderungen sie wie angehen wollen. Das spiegelt sich in den Zielvereinbarungen, so die Ministerin weiter.

„Wir haben den Systemwechsel geschafft hin zu überprüfbaren Zielen. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat diesen Weg in seiner Stellungnahme zum Hessischen Hochschulgesetz als wissenschaftspolitischen Quantensprung bezeichnet, weil diese ergebnisorientierte Konzentration auf hochschulspezifische Strategien und Profile die Eigenverantwortung der Hochschulen stärke.“ – Wissenschaftsministerin Angela Dorn

Für jeweils sechs Ziele sind jährliche Meilensteine definiert, deren Erreichen finanziell honoriert wird; bestimmte Geldbeträge aus dem Hochschulpakt fließen also nur, wenn sie erreicht sind. Dabei konnte jede Hochschule zwei besonders profilbildende Ziele individuell wählen, je zwei quantitative und zwei qualitative Ziele haben alle gemeinsam: den Ausbau der dauerhaften Beschäftigungsverhältnisse des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals, die Verbesserung der Betreuungsrelation, die Stärkung der Durchlässigkeit im Bildungssystem und die Förderung der Nachhaltigkeit. Alle 14 Hochschulen verpflichten sich, die Anzahl des dauerhaftbeschäftigten wissenschaftlich-künstlerischen Personals insgesamt um 30 Prozent gegenüber 2018 zu steigern und zugleich den prozentualen Anteil am gesamten wissenschaftlich-künstlerischen Personals innerhalb ihrer jeweiligen Hochschulgruppe anzugleichen. Die Betreuungsquote soll sich von insgesamt 72 Studierende pro Professur im Jahr 2017 auf 61 Studierende pro Professur steigern.

„Auch für die gute Lehre und den Studienerfolg haben wir konkrete Ziele vereinbart, denn hier liegt der Schlüssel für Bildungsgerechtigkeit, besonders für Studierende, deren Eltern nicht studiert haben, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, die nicht aus der Schule, sondern aus dem Beruf in das Studium kommen – sie alle sollen sich nach ihren Möglichkeiten entwickeln und so dazu beitragen können, Lösungen für die Herausforderungen zu entwickeln, vor denen unsere Welt steht.“ – Wissenschaftsministerin Angela Dorn

Aus dem Strategieprozess sind viele weitere Ziele hervorgegangen, auf allen Tätigkeitsfelder der Hochschulen, Studium und Lehre, Forschung, Transfer, Internationalisierung, Personalentwicklung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und bauliche Entwicklungsplanung.

HAW setzen auf Ausbau der Forschung

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) werden ihre Aktivitäten im Bereich Forschung weiter ausbauen und ihre Forschungsprofile stärken. Dazu gehört auch der Ausbau des wissenschaftlichen Mittelbaus, zu dem die Hochschulen als Teil der Zielvereinbarungen ihre Konzepte vorgelegt haben. Dank der Zusagen für neue Professuren und der Schaffung eines wissenschaftlichen Mittelbaus sind wir in der Lage, bei gleichbleibenden Studierendenzahlen das Betreuungsverhältnis deutlich zu verbessern und die Qualität von Studium und Lehre weiter zu steigern. Das bedeutet auch, das Promotionsrecht der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften weiter auszubauen, bekräftigt Prof. Dr. Frank E. P. Dievernich, Vorsitzender der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Hessen (HAW Hessen) und Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Und zwar nicht nur, weil es uns als HAWs in Hessen für den wissenschaftlichen Nachwuchs besonders attraktiv macht, sondern auch, weil wir durch angewandte Forschung Lösungen für dringende Probleme wie den Klimawandel, die Digitalisierung und eine älter werdende Gesellschaft anbieten können. Wir werden durch diesen Hochschulpakt eine weitere, deutliche Steigerung der Drittmittel in Forschung, Entwicklung und Transfer erzielen. Zudem werden die HAWs ihre Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie – Stichwort Digitalisierung – nutzen, um die Lehre noch individueller zu gestalten.

Foto oben Foto: Prof. Dr. Eva Waller (li.) und Staatssekretärin Ayse Asar © Universität Kassel | Andreas Fischer

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Die offizielle Internetseite der Hochschule Rhein Main finden Sie unter.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.