Das Leben steckt voller Herausforderungen. Im frühen Alter benötigen viele Menschen Unterstützung beim Lernen, später bei der Berufsfindung.

Im Arbeitsalltag nach abgeschlossener Ausbildung gilt es immer wieder Grenzerfahrungen zu überwinden. Im Familienleben stellen sich auch immer wieder ungeahnten Komplikationen ein. Dazu kommt Bewegungsmangel. Viele fühlen sich in der Hektik der Zeit verloren. Für all jene Momente steht mittlerweile ein Coach bereit.

Ausbildung zu Coach

Überall gibt es tolle Strandvideos von Coaches. Coaches filmen sich in Phuket oder auf Mallorca. Andere zeichnen sich beim Wandern auf und bieten ihren Zuhörern immer wieder neue Erkenntnisse aus der Welt der menschlichen Entwicklung. Warum also nicht auch als Coach arbeiten? Doch wie wird man überhaupt Coach und darf man in Deutschland als Coach arbeiten? Natürlich! Die richtige Coaching Ausbildung gibt alle Werkzeuge an die Hand, die Klienten bei der Lösung ihrer Probleme helfen. Außerdem können Interessierte neben dem aktuellen Beruf zum Coach werden.

Voraussetzungen für die Arbeit als Coach

In Deutschland gibt es bislang keine einheitlichen Gesetze, wenn es um die Arbeit des Coaches geht. Lediglich Empfehlungen werden ausgesprochen. Wer als Coach arbeiten möchte, muss für sich selbst abschätzen, ob er sich für diese Tätigkeit eignet.

Renommierte Coaches haben ihre Laufbahn stets mit einer Ausbildung in diesem Bereich angefangen. Wer hier auf eine standardisierte Ausbildung hofft, der irrt. Die Coach-Ausbildung  ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es auch keine geregelten Prüfungen gibt. Somit kann jeder als Coach arbeiten – auch ohne Weiterbildung. Allerdings ist dann nicht mit einer gewinnbringenden Tätigkeit zu rechnen. Darüber müssen sich Coaches im Klaren sein. Weiterbildung ist in dieser Branche Pflicht.

Zusätzlich zur Affinität zum Lernen, müssen Coaches folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Selbstsicheres Auftreten
  • Mitgefühl mit der Geschichte der Klienten
  • Distanz zum Klienten
  • Die Fähigkeit nach der Arbeit abschalten zu können
  • Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl
  • Wertneutraler Umgang mit Klienten
  • Kein Gefühl der Überlegenheit
  • Unbedingter Wille dem Klienten zu helfen

Coaching Ausbildung über das Internet

Die Coaching Ausbildung findet mittlerweile nicht mehr nur in Städten oder Regionen statt. Sie müssen sich nicht mehr bin Wiesbaden oder anderswo im Rhein-Main-Gebiet in dienen Klassen- oder Seminarraum setzen. Sie können ihre Schule einfach Online aussuchen. Der Umfang an Kursen zur Persönlichkeitsentwicklung dehnt sich immer weiter aus. Damit können Sie sich bereits zu Beginn festlegen, welche Art von Coach sie später sein wollen.

Bei der Auswahl der Schule steht neben den Inhalten auch die Frage nach der Dauer und den Voraussetzungen. Die Dauer ist unterschiedlich und hängt von der Art des Kurses ab. Bei einigen Instituten nimmt sie wenige Wochen in Anspruch, andere erwarten eine Teilnahme von bis zu zwei Jahren. Das Gute: Als Kursteilnehmer können Sie die  Ausbildung neben der beruflichen Tätigkeit absolvieren. So gehen sie kein Risiko ein und lernen entspannt nebenbei. Was die Voraussetzungen angeht, gibt es häufig ein Mindestalter. Manche erwarten außerdem eine reguläre abgeschlossene Berufsausbildung – vor allem für Business Coaches ist diese wichtig.

Wichtig für die Online Ausbildung zum Coach

Vor dem Einschreiben in diesen oder jenen Kurs müssen Sie als angehender Coache sicherstellen, dass ihre Themenschwerpunkte und bestimmte Inhalte tatsächlich enthalten sind. Schließlich macht es für Personal Coaches keinen Sinn intensiv im Lerncoaching ausgebildet zu werden, wenn Sie eigentlich mit Senioren arbeiten wollen. Umgedreht wollen zukünftige Fitness Coaches Menschen beim Sport im Sommer und Winter unterstützen und nicht als Business Coaches agieren. Die Wahl des Ausbildungsinstituts wird demzufolge von der Idee der Coaching-Tätigkeit bestimmt.

Was viele Coaches vernachlässigen: Die richtige Ausbildung zum Coach braucht unbedingt Praxisanteile. Je mehr dieser praktischen Übungen – ob schriftlich oder im Austausch mit Mentoren und anderen Teilnehmern – vorhanden sind, desto größer ist der Lerneffekt. Zudem sind die angeeigneten theoretischen Inhalte auf diese Weise besser anwendbar.

Wissen im Umgang mit Freunden testen

Coaching bereitet viel Freude, kostet allerdings auch Zeit. Wer die Inhalte seines Lehrgangs erfasst hat, sollte sie zugleich anwenden können. Häufig stellen sich Freunde für erste Coaching-Gespräche zur Verfügung. Während des gesamten Lehrgangs ist es wichtig die Techniken mit Freunden und Bekannten zu üben. Dabei stellen viele fest, dass es weitaus mehr Hürden zu bewältigen gibt als in den Studienmaterialien angegeben. Mithilfe der erlernten Techniken lassen sich diese schnell überwinden.

Worauf es außerdem ankommt

Kein Mensch ist perfekt und sollte es auch nicht sein wollen! Leider glauben viele Coaches von sich, sie wären ihren Klienten aufgrund ihres Wissens und ihrer Erfahrungen überlegen. Dem ist jedoch nicht so! Arroganz und Eitelkeit haben im Coaching nichts verloren. Wollen sich Coaches profilieren, dürfen sie nicht beim Klienten ansetzen sondern müssen von sich selbst ausgehen.

Gute Berater, Trainer und Coaches erkennen ihre Fehler und sind gewillt daran zu arbeiten. Diese Erkenntnis ist die einzige Basis für eine dauerhaft gute Arbeit und dafür ernst genommen zu werden – von Kollegen wie auch von Klienten. Apropos Klienten: Vertrauen und Zuverlässigkeit spielen eine große Rolle. Sind Coaches nicht in der Lage die Schweigepflicht einzuhalten und können sie nicht mal abschalten, dann wird die Tätigkeit im Laufe der Zeit zu großen Problemen führen.

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