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Babylon bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden

„Babylon“ eröffnet die Maifestspiele

Mit den Konzerten „Der Freischütz“ und „Tanz in die Maifestspiele“ beginnenDie Internationalen Maifestspiele in Wiesbaden. Am Sonntag steht das die Premiere von Jörg Widmanns „Babylon“ auf dem Programm.

Volker Watschounek 2 Jahren vor 0

In Babylon klingt vieles auf unerwartete Weise neu. Der Jörg Widmann hat hier nicht einfach neue Musik geschrieben. Er hat sie in Bildern gefasst.

2012 für die Bayerischen Staatsoper entstanden, war „Babylon“ bislang nur in München und Berlin auf der Bühne zu sehen. Jetzt kommt das monumentale Werk nach Wiesbaden. Kritiker schreiben, dass Jörg Widmann mit seiner Oper Babylon etwas höchst Seltenes gewagt: den ganz großen Wurf. 

Maifestspiele, kurz gefasst

Oper – Babylon von Jörg Widmann
Wann:
Sonntag, 1. Mai 2021, 18:00  
Wo: Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Großes Haus, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbade (Anfahrt Planen!)
Eintritt: ab 11,00 Euro

Weitere Termine sind am 14. Mai und 1., 11. & 19. Juni 2022

Widmann hat so etwas wie eine Summe der bisherigen Musik geschaffen. Die babylonische Sprachverwirrung hat Widmann auf die Ebene der Musik übertragen, und so sind auf wundersame Weise Schönheit, Größe und Lebendigkeit der verschiedensten Epochen und Stile präsent. Doch all das klingt nicht beliebig zusammengestückelt oder geliehen, sondern frisch, überwältigend und jederzeit – neu.

Der Philosoph Peter Sloterdijk hat für Babylon ein Libretto geschrieben, das zum einen eine typisch opernhafte Liebesgeschichte darstellt, zum anderen einen religionsgeschichtlichen Bogen schlägt, der von der Entzweiung der Menschheit vom Göttlichen bis hin zu einer aufgeklärten Gesellschaft führt, in der es keine Illusion des Heils mehr gibt, aber immerhin zwei Werte: Liebe und Leben. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden ist weltweit erst das dritte Haus, das sich an eine szenische Umsetzung dieses monumentalen Werks wagt. Daniela Kerck führt in ihrem eigenen Bühnenbild Regie, die Musikalische Leitung hat Albert Horne inne.

Ensemble

Inanna Sarah Traubel – Die Seele Michelle Ryan – Tammu Leonardo Ferrando – Priesterkönig Claudio Otelli – Euphrat Andrea Baker – Der Tod Otto Katzameier – Skorpionmensch Philipp Mathmann – Ezechiel Thomas Maria Peters – Der Priester Ralf Rachbauer – Ein Bote / Das Kind Stella An – 1. Pförtner David Krahl – Der Schreiber / 2. Pförtner Florian Küppers – Septett Sonja Grevenbrock, Karolina Liçi, Maike Menningen, Tianji Lin, Julian Habermann, David Krahl, Florian Küppers – Tänzer:innen Gabriele Ascani. Guillermo De la Chica Lopez, Carla Peters, Josefine Rau, Mar Sanchez Cisneros, Jonathan Schmidt, N.N.  – Chor & Chorsolist:innen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Hinter den Kulissen

Musikalische Leitung Albert Horne
Inszenierung & Bühne Daniela Kerck
Kostüme Andrea Schmidt-Futterer
Choreografie Sommer Ulrickson
Video Astrid Steiner
Chor Albert Horne
Licht Klaus Krauspenhaar
Dramaturgie Anika Bárdos, Wolfgang Behrens

Foto oben – Still aus dem Teaser zu Babylon ©2019 Hessisches Staatstheater

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Die offizielle Internetseite des Hessischen Staatstheaters finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.