Wenn die Temperaturen steigen, die Sonne sich strahlt, treffen wir auf unseren Jogging-Strecken viele Jogger, die wir im Winter vergeblich gesucht haben. Spaß beim Laufen.

Joggen gehört zu den beliebtesten Outdoor-Sportarten. Bei schönem Wetter macht das am meisten Spaß zu laufen. Doch gerade dann, wenn die Temperaturen im Sommer hoch sind, kann Sport im Freien dem Körper zusetzen. Wann ist trotz Hitze die beste Tageszeit zum Trainieren?  Wann fliegen die wenigsten Pollen? Wir sagen es Ihnen.

Nachmittags ist es am wärmsten

Hohe Temperaturen können das Training und den Kreislauf maßgeblich beeinflussen. Daher sollten die Zeiten, zu denen man Sport treibt, gut ausgewählt werden. Birgit Heck, Sprecherin der Unternehmenskommunikation von Wetter-Online, weiß das aus eigener Erfahrung und klärt auf. Sie weiß wann es am heißesten ist.

„Am heißesten ist es nicht zur Mittagszeit, sondern am späten Nachmittag und am frühen Abend. Zwar haben wir im Sommer gegen 13:30 Uhr den Sonnenhöchststand und die intensivste Sonneneinstrahlung, aber die höchsten Temperaturen messen wir erst gegen 17:00 bis 18:00 Uhr.“Birgit Heck, Wetter-Online

Das es am Nachmittag besonders warm ist liegt daran, dass sich die Luft vom Boden aus erwärmt. Die Sonnenstrahlen erwärmen also erst den Boden, bevor auch die Temperatur der Luft ansteigt. Um den Kreislauf zu schonen, sollten Läufer demnach ein Training in der späten Nachmittagshitze vermeiden und im Idealfall auf die frühen Morgenstunden ausweichen.

„Die tiefste Temperatur des Tages messen wir fast immer am frühen Morgen, kurz nach Sonnenaufgang.“Birgit Heck, Wetter-Online

Allen Jogger, die mit Pollen zu kämpfen haben, aber trotzdem das Sommerwetter für Sport im Freien nutzen möchten, sollten beim Sport stets auf den Pollenflug achten, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten. Generell kann man sagen, dass die Pollenkonzentration in der Stadt morgens am geringsten ist und auf dem Land abends.

Genügend Trinken

Ob morgens oder abends, beim Laufen und jedem anderen Sport im Sommer ist es wichtig, ausreichend zu trinken, um die körpereigene Klimaanlage in Gang zu halten. Denn durch das Schwitzen verliert der Körper viel Wasser. Am besten trinken Läufer schon vor dem Training und auch immer wieder zwischendurch. Natriumreiches Wasser oder Fruchtsaftschorlen sind als Getränke ideal. Sie geben vor und nach dem Training schnell Energie.

Auf den Körper hören

Leichte Funktionskleidung hilft, während des Sports den Schweiß abzutransportieren und einer Überhitzung des Körpers vorzubeugen. Wer zusätzlich eine Kappe trägt, kann sich so vor einem Sonnenstich schützen. Grundsätzlich sollten Sportler bei starker Hitze ihr Pensum drosseln und immer genau auf die Signale ihres Körpers hören, um sich nicht zu überanstrengen.

Kreislaufprobleme vermeiden

Nach dem Training ist für viele der direkte Sprung unter die kalte Dusche oft verlockend. Dennoch ist es ratsam, die Nachschwitzphase noch mindestens 15 Minuten lang abzuwarten, um Kreislaufprobleme und Schwindel zu vermeiden.

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Fünf Liter sollten Sie mindestens am Tag trinken, im Sommer eher mehr. Infos dazu finden Sie auf : quarks.de.

 

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