Back to the roots. Kenner wissen es. Es gab einst drei Bereiche der Polizei, dann wurde zusammengelegt – und jetzt wird wieder getrennt.

Wiesbadens Bürger und Gäste denken es sei alles gleich. Da wo Polizei drauf steht, sei Polizei drin. Immer wieder kommt es vor, dass die Stadtpolizei zu Einsätzen gerufen wird, die gar nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt. Sie rücken an mit Martinshorn, Spielen sich auf, wollen womöglich den Bankräuber stellen, haben aber noch Pfefferspray dabei.

Polizei-Zuständigkeitsbereiche

Mit Pfefferspray einen Bankräuber stellen? Das geht natürlich nicht. Genauso wenig wie den Trunkeden aus dem PKW zu zerren. In solchen Fällen überschreiten die Stadtpolizei ihre Befugnisse. Die Stadtpolizei ist nur für Ordnungswidrigkeiten zuständig, nicht für Straftaten.

„Ab sofort ist die Wiesbadener Stadtpolizei unter der 314444 rund um die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar.“ – Dr. Oliver Franz, erklärt Ordnungsdezernent

Trifft sie dann doch einmal auf einen Straftäter, hat sie lediglich die Befugnis diesen festzusetzen – so lange bist die richtige Polizei vor Ort ist. Diese nimmt dann die Personalien auf und führt die weiteren Maßnahmen durch. Den Lob erntet die Stadtpolizei, die Arbeit hat die (Landes-)Polizei.

„Die Stadtpolizei ist ausschließlich für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zuständig. Aufgaben im Bereich der Verkehrsüberwachung liegen nun in der Zuständigkeit des Straßenverkehrsamts.“ – Dr. Oliver Franz, erklärt Ordnungsdezernent

Und steht wieder dieses Auto auf dem Fahrradweg… In Wiesbaden ist hier weder die Stadt- noch die Landespolizei verantwortlich, sondern die Verkehrsüberwachung. Ganz einfach. Damit sind die Dezernate jetzt eindeutig definiert und die Ämter zugeschnitten.

Nummernkarussell – 110, 31-4444 und 31-3333

Diese neue Aufgabenverteilung spiegelt sich in unterschiedlichen Telefonnummern wider: Bei aggressiven Personen im öffentlichen Raum oder anderen Störungen der Sicherheit und Ordnung ist die 314444 die richtige Nummer. Bei Diebstahl und schweren Delikten wenden sich Geschädigte am besten gleich an die (Landes-) Polizei. Bei Beschwerden über Behinderungen im Straßenverkehr, beispielsweise durch falschparkende Autos, bleibt es für die Bürgerinnen und Bürger bei der 313333.

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