Die Rathausfraktion der LINKE & PIRATEN Wiesbaden fordert die schnelle Umsetzung des Stadtverordnetenbeschlusses von 2018. Dazu nehmen der Fraktionsvorsitzende Hartmut Bohrer und die finanzpolitische Sprecherin Mechthilde Coigné Stellung. 

Es ist schon skandalös genug, dass in einem großen städtischen Betrieb keine Tarifbindung existiert und zwei Jahrzehnte keine Tariferhöhung gezahlt wurde, was im Zuge von Preissteigerungen eine effektive Reallohnsenkung von gut 1/3 bedeutet. Dass aber sogar nach einem Beschluss der Stadtverordneten vom September 2018, die Mitarbeiter der WiesbadenerJugendwerkstatt (WJW) endlich nach Tarif zu bezahlen, noch immer nichts passiert ist, ist kaum zu fassen,“ erklärt Mechthilde Coigné.

Misswirtschaft

Bei einem weiteren Aussetzen des Beschlusses drohen Arbeitskampfmaßnahmen und Abwanderung von qualifizierten Mitarbeiter und das völlig zu Recht! Die WJW braucht zur Neustrukturierung Geld aus dem städtischen Haushalt, dazu gehört auch Geld zur leistungsgerechten Bezahlung der Beschäftigten. An der Schieflage der städtischen WJW sind nicht die dort Beschäftigten schuld, sondern die Misswirtschaft der etablierten Unternehmensführungen in der Vergangenheit.

In die Zukunft investieren

Die auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung letztes Jahr einmalig gewährte Gehaltserhöhung in Höhe der von ver.di erreichten Tariferhöhung darf nicht ein singuläres Ereignis bleiben. Wer junge Menschen mit ‚Vermittlungsschwierigkeiten‘ vor Erwerbslosigkeit bewahren und zu guten Schul- und Ausbildungsschlüssen führen will, darf die WJW nicht ‚krank schrumpfen‘, sondern muss in die Zukunft investieren. Auch mit ökologischem Anbau lässt sich gut Geld verdienen. Auch bei der WJW,  stellt Hartmut Bohrer fest.

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