Krebs ist und bleibt ein zentrales Gesundheitsproblem unserer Gesellschaft. Hessens Gesundheistminister mahnt am Weltkrebstag, auch in Zeiten der Pandemie die Gefahren einer Krebserkrankung nicht aus den Augen zu verlieren.

Bereits heute erkranken über eine halbe Million Menschen in Deutschland jedes Jahr neu an Krebs. Im Jahr 2030 wird es schätzungsweise jährlich 600000 Krebsfälle geben. Hauptgrund für den Anstieg der Neuerkrankungen: die steigende Lebenserwartung. Denn Krebs ist eine Krankheit, die vor allem im höheren Lebensalter auftritt. Die Deutsche Krebshilfe steht Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite – zum Beispiel mit Informationsmaterialien und dem kostenfreien Informations- und Beratungsdienst Infonetz Krebs, erklärt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Menschen, die durch ihre Erkrankung unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, unterstützt die Deutsche Krebshilfe mit ihrem Härtefonds. Darüber hinaus fördert die Stiftung jedes Jahr zahlreiche Projekte auf allen Gebieten der Krebsbekämpfung, um die Versorgung krebskranker Menschen stetig zu verbessern – so auch innovative Forschungsprojekte, mit dem Ziel, Krebs besser zu verstehen, zu vermeiden und zu behandeln. Dabei sind wir unabhängig von wirtschaftlichen und politischen Interessen, denn wir finanzieren unsere gesamten Aktivitäten ausschließlich durch Spenden aus der Bevölkerung.

„Die Deutsche Krebshilfe unterstützt Krebsbetroffene und ihre Angehörigen gleichermaßen. Wir zeigen auf, wo die Familie und weitere Bezugspersonen praktische, soziale und psychologische Hilfe finden.“ – Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe

Viele Patienten benötigen während und nach der Therapie psychosoziale Unterstützung. Der Erfahrungsaustausch mit Gleichbetroffenen vermittelt Mut und Zuversicht. Krebsberatungsstellen und Krebs-Selbsthilfeorganisationen sind wichtige Anlaufstellen, die von der Deutschen Krebshilfe seit vielen Jahren unterstützt und gefördert werden. Über vier Millionen Menschen leben in Deutschland mit der Krankheit Krebs. Rechnet man Familien und Freunde dazu, sind viele Millionen Menschen von Krebs betroffen.

„Zudem unterstützen wir zahlreiche Projekte und Initiativen, mit denen wir die Menschen in ihren Lebensumfeldern – in Kita, Schule, Freizeit oder im Berufsalltag – zu einem gesunden Lebensstil motivieren.“ Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe

Krebs kann jeden treffen, denn der Zufall spielt bei dieser Erkrankung eine wichtige Rolle. Experten schätzen aber, dass rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden könnten. Dazu zählen unter anderem regelmäßige Bewegung, ein normales Körpergewicht, der Verzicht auf das Rauchen und ein vernünftiger Umgang mit UV-Strahlen. Auch Impfungen gegen krebserregende Viren senken das Krebsrisiko. Die Deutsche Krebshilfe bietet viele Informationen rund um das Thema Krebsprävention. Nettekoven:

Ich bin und ich werde: Mitmachaktion zum Weltkrebstag 2021 

Das internationale Motto des diesjährigen Weltkrebstages lautet ein weiteres Mal „Ich bin und ich werde“. Es soll jeden Einzelnen zum Nachdenken anregen: Wer BIN ICH und was WERDE ICH anlässlich des Weltkrebstages zur Bekämpfung von Krebs tun? In den sozialen Medien ruft die Deutsche Krebshilfe dazu auf, das Motto mit Leben zu füllen und die persönliche Botschaft – zusammen mit einem Foto und den Hashtags #Weltkrebstag und #IchBinUndIchWerde – auf Facebook, Twitter oder Instagram zu teilen.

Über den Weltkrebstag

Der Weltkrebstag findet jedes Jahr am 4. Februar statt. Er wurde durch die Weltkrebsorganisation (UICC) ins Leben gerufen. Viele ihrer mehr als 1100 Mitgliedsorganisationen aus über 170 Ländern – darunter auch die Deutsche Krebshilfe – beteiligen sich an diesem Aktionstag. (mitosis, Zellen ©2021 Colin-Behrens / Pixabay)

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Weitere Informationen zur Mitmachaktion „Ich bin und ich werde“ finden Sie unter www.krebshilfe.de.

 

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