Sie haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt: Sehenswerte Kurzfilme zeigen, welche Facetten Jugendliche beim Thema Respekt bewegen.

Die Hessische Landesregierung hat am Dienstag in der Caligari Filmbühne Wiesbaden die Sieger des mit 9.000 Euro dotierten Schülervideo-Wettbewerbs Welcher Film läuft bei Dir ab, wenn Du an Respekt denkst? ausgezeichnet. Den ersten Platz belegte die Carl-Schomburg-Schule Kassel, gefolgt von der Mosaikschule Frankfurt und der Heinrich-Böll-Schule Hattersheim. In dem von der Landesregierung, dem Landespräventionsrat und dem Deutschen Filminstitut im Jahr des Respekts initiierten Wettbewerb hatten sich Klassen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 aus allen Schulformen visuell mit dem Thema auseinandergesetzt.

Respekt ist ein Thema, das uns im gesellschaftlichen Alltag begleitet und immer wieder aufs Neue herausfordert.“ – Prof. Dr. Alexander R. Lorz

Mit dem Videoprojekt wollte die Landesregierung von den hessischen Schülern wissen, was für sie Respekt bedeutet und wie sie beispielsweise Fairness, Anerkennung und Rücksichtnahme wahrnehmen. „Die Schülergruppen und Klassen haben sich inhaltlich mit dem Thema befasst und auf ganz unterschiedliche Art und Weise kreativ dargestellt, warum diese Werte für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt so wichtig sind,“ so Lorz. Es seien sehenswerte Kurzfilme entstanden, die zeigten, welche Facetten des Schulalltags die Jugendlichen beim Thema Respekt bewegen und beschäftigen, sagte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann bei der Prämierung.

42 Videobeiträge

Aus 42 aus ganz Hessen eingereichten Videobeiträgen hat eine Jury die besten 15 Filme ermittelt. Die Wettbewerbssieger von der Carl-Schomburg-Schule aus Kassel erhielten für ihren Beitrag über das klischeehafte und respektlose „Schubladendenken“ 3.000 Euro Preisgeld. Die geistig beeinträchtigten Schüler der Mosaikschule aus Frankfurt berichteten in ihrem Beitrag über ihren oftmals schwierigen Alltag in einer mit Vorurteilen behafteten Gesellschaft. Sie erhielten für ihren zweiten Platz 2.000 Euro. Den Kurzfilm „Respekt bedeutet…“ hat die Heinrich-Böll-Schule aus Hattersheim eingereicht und mit ihren Interviews, in denen Bürgerinnen und Bürger zu Wort kamen, den mit 1.000 Euro prämierten dritten Platz belegt. Ausgezeichnet wurden darüber hinaus zwölf weitere Schülergruppen aus ganz Hessen.

„Mit ihren Filmen machen uns die Jugendlichen ganz deutlich, dass allen Menschen in unserer Gesellschaft Respekt entgegengebracht werden sollte.“ – Elke Cézanne, Stellvertretende Sprecherin der Hessischen Landesregierung

Die Videos sind gelungene Beispiele, wie man sich auch in jungen Jahren mit einem solch gesellschaftlich relevanten Thema auseinandersetzen und dabei nicht nur Gleichaltrige, sondern auch Erwachsene zum Nachdenken anregen kann. Respekt ist die Grundlage für ein friedliches und erfolgreiches Zusammenleben, das nicht selbstverständlich ist. Alle Schülergruppen erhielten zu den ausgelobten Preisen im Namen der Hessischen Staatskanzlei jeweils 200 Euro für die Klassenkassen.

Hintergrund

Die Hessische Landesregierung hat das Jahr 2017 zum „Jahr des Respekts“ ausgerufen und wirbt mit konkreten Projekten in allen gesellschaftlichen Bereichen für mehr Respekt im gegenseitigen Umgang. Kooperationspartner der Projekte sind unter anderem die Verkehrsverbünde RMV, VRN und NVV, die Initiative „Sicher unterwegs in Hessen“ mit ihren Partnern, der Landessportbund und die Sportjugend Hessen sowie die Landesanstalt für den privaten Rundfunk und neue Medien. Als Medienpartner fungieren die Verlagsgruppe Rhein Main, Hit Radio FFH und der Hessischer Rundfunk (Fernsehen). Prominente Patin der Kampagne ist Nele Neuhaus mit ihrer Stiftung.

Weitere Bilder und mehr Informationen zum „Jahr des Respekts“ und dem Schülervideo-Wettbewerb gibt es im Internetangebot der Landesregierung auf Hessen.de.

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