Mühlen und Landhäuser in idyllischer Landschaft – gehen Sie mit KulTour im westlichen Villengebiet an der Emser Straße und im Walkmühltal auf Entdeckungstour.

Drei Schulen prägen das Westend. Um 1900 war der Ortsteil komplett bebaut. In den 20er Jahren lebten hier viele aus Osteuropa zugezogene Juden. Das Westend zeigt viele Gesichter – so auch die mit Villen bestückte Emser Straße.

Stadtführung, kurzgefasst

Entdeckungstour – „Villen an der Emser Straße“
Wann: Sonntag, 26. August 2018, 15:00 Uhr, 2,5 Stunden
Wo: Emser Straße, Westend
Treffpunkt: Einmündung der Hellmundstraße in die Emser Straße
Teilnahme: 8,00 Euro

Tickets sind vor Ort erhältlich, Reservierung gerne unter 0611 / 507427 oder Email info@kultour-und-mehr.de

Bereits in den 1840er Jahren bebaute der Mauer und Bauunternehmer Ludwig Querfeld einzelne Parzellen mit klassizistischen Landhäusern – das Villengebiet im Westend und im Walkmühltal gehörten somit zu den ältesten der Stadt. Die ersten Häuser wurden seinerzeit als Stichstraße zum Faulweidenborn angelegt.

Mit der Bebauung der 1863 angelegten Helenenstraße und der Anlage von Hellmund-, Franken- und Walramstraße Anfang 1870 wuchs das „innere“ Westend zwischen Emser Straße und Bleichstraße sowie Schwalbacher Straße und dem gegen ersten Ring.

Villenbau im Westend

Dass die Bebauung behindert wurde dadurch, dass südlich ein Quartier für eher finanzschwächere Mieter entstand und der nördliche Abhang erst nach der Auflassung des Malapertschen Hofguts 1879 für eine Bebauung zur Verfügung stand, hat dazu geführt, dass das Gebiet die volle Breite des Villenbaus zwischen den Anfängen um 1840 und dem ersten Weltkrieg repräsentiert.

Stadt- und kunstgeschichtliche EntdeckungsTour

Die EntdeckungsTour unter der Leitung von Rainer Niebergall startet an der Einmündung der Hellmundstraße in die Emser Straße und dauert etwa 2 ½ Stunden und endet an der Kreuzkirche. Die Teilnahme kostet 8,00 Euro.

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