Ort der Entschleunigung. Frühling oder Herbst. Wiesbadens Kurpark bietet zu jeder Jahreszeit die Möglichkeit die Stille zu genießen und sich von der vielfältigen Natur verzaubern zu lassen.

Bereits beim Bau des Wiesbadener Kurhauses haben die Architekten das gesellschaftliche Treiben in Grünanlagen wie in in Paris, Wien oder Berlin mit bedacht und gleich hinter dem prachtvollen Gebäudekomplex, einen Park mit angelegt. Am Mittwoch blickt das Stadtarchiv zurück.

Stadtarchiv, kurzgefasst

Vortrag – „Der Kurpark-Weiher von 1811 bis heute“
Wann: Mittwoch, 8. November , 19:00 Uhr
Wo: Stadtarchiv, Im Rad 42, 65197 Wiesbaden (Navigation / Karte)
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr, mittwochs bis 18:00 Uhr samstags und sonntags geschlossen

Stadthistoriker Dr. Bernd-Michael Neese blickt zurück auf die Entwicklung des Wiesbadener Kurparks – auf die erste Entstehungsphase und den von dem Hofgärtner Schweitzer angelegten Kursaalgarten. Auf die zweite Entwicklungsstufe nach den Plänen des Frankfurter Stadtgärtners Sebastian Rinz mit der Umgestaltung und dem neuen Wegesystem – wobei der Weiher in Richtung Sonnenberger Straße verlegt wurde.

Gesellschaftliches Treiben

An beiden Orten kam dem Weiher hinter dem Kurhaus im gesellschaftlichen Leben  eine herausragende Bedeutung zu. War er anfangs nur ein Ort des Prominierens, des „sich-Ergehens“, wurde der Weiher in zunehmendem Maße in die Veranstaltungen des „Kurlebens“ mit einbezogen und entwickelte sich, zusammen mit dem Kurhaus und dem Konzertplatz, zur zentralen Stätte des Wiesbadener Unterhaltungsprogramms.

Kurpark als Veranstaltungsort

Der ebenso fakten- wie bilderreiche Vortrag setzt zwei Schwerpunkte: 1. Bauliche Veränderungen: Hinausschieben nach Osten, Verkleinerungen, entscheidende Umgestaltung in den Jahren 1906/07. 2. Nutzung des großen Gewässers und der umgebenden Anlagen für sehr unterschiedliche Veranstaltungen, Höhe des „Rummels“ in den Jahren 1890 bis 1914.

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