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Preis der Literaturhäuser für Marlene Streeruwitz

Der Literaturpreis 2020 des Netzwerks der Literaturhäuser geht an Marlene Streeruwitz. Ihre kritische Stimme zu Gesellschaftsthemen macht sie zu einer wichtigen Aufklärerin. Die traditionelle Lesereise und Preisvergabe auf der Leipziger Buchmesse findet pandemiebedingt nicht statt. Alternativ gibt es eine Lesung aus Wien – online.

Praktikant 3 Jahren vor 0

Politische Literatur der Gegenwart ist das, was Marlene Streeruwitz ausmacht. Ihre kritische Stimme ist die Begründung für ihre zahlreichen Auszeichnungen. Mit dem Preis der Literaturhäuser 2020 erhält sie eine weitere.

Der besagte Preis wird jährlich vom Netzwerk der Literaturhäuser vergeben. Für das Jahr 2020 wurde er der österreichischen Schriftstellerin und Regisseurin Marlene Streeruwitz zuerkannt. Die Auszeichnung ist normalerweise mit einer Lesereise durch die verschiedenen Literaturhäuser verbunden. Wegen der Pandemie kann diese nicht stattfinden.

Literaturhaus, kurz gefasst

Lesung – Marlene Streeruwitz liest
aus dem Roman: Roman Flammenwand
Datum: Montag, den 15. März 2021, um 19:30 Uhr
Wo: online unter www.literaturhaus.at 

Auch die offizielle Preisvergabe auf der Leipziger Buchmesse ist nicht möglich. Durch den Wegfall der Lesereise wurde die Lesung in Wiesbaden ebenso abgesagt. Die Preisverleihung und Lesung von Streeruwitz findet stattdessen am Montag virtuell statt. Der Stream wird in Streeruwitz` Heimatstadt Wien produziert. Über den Link oben und unten nehmen Sie ganz einfach teil.

Infos zur Veranstaltung

Der Preis ist mit 20000 Euro dotiert. Streeruwitz erhält ihn bei einem Empfang im Wiener Literaturhaus. Die Lobrede wird von der Literaturkritikerin Daniela Strigl gehalten, die Moderation des Abends übernimmt der Kultur- und Literaturjournalist Stefan Gmünder, der für die Wiener Tageszeitung Der Standard  schreibt und Mitglied der Bachmann-Preis-Jury in Klagenfurt war. Streeruwitz liest aus ihrem Roman Flammenwand.

Politischer Stil als Begründung

In der Begründung für die Verleihung des Preises wird Streeruwitz vom Netzwerk der Literaturhäuser als außerordentlich wichtige und politisch profilierte Stimme in der deutschsprachigen Literatur gelobt. Ihr literarisches Werk ist geprägt von ironischen Beobachtungen gesellschaftlicher und politischer Themen und skrupelloser Kritik gegenwärtiger Umstände. Deutlich wird dieser Stil in ihren Romanen Die Schmerzmacherin, Die Nachkommen, Flammenwand und ihrem neuesten Werk So ist die Welt geworden. In diesem werden passend zur aktuellen Lage die Auswirkungen der Pandemie auf Gesellschaft, Kunst und Politik analysiert.

Wissen über die Autorin

Streeruwitz wurde 1950 in Baden bei Wien geboren, wo sie im Wechsel mit London und New York lebt. Ihre Werke behandeln politische, feministische und sozialkritische Themen. Sie erhielt bereits zahlreiche Preise, darunter der Österreichische Würdigungspreis für Literatur (verliehen 1996) und der Literaturpreis der Stadt Wien (verliehen 2001). Darüber hinaus war Streeruwitz dreimal für den Deutschen Buchpreis nominiert. (Text: Maja Hoffmann / Archivbild: Volker Watschounek)

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Die Lesung von Marlene Streeruwitz finden sie auf literaturhaus.at.

 

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Geschrieben von

Emilia Carvalho von Carl-von-Ossietzky-Schule hat sich wohl gefühlt. Zwei Wochen lang hat sie bei Wiesbaden Lebt! in den Online-Journalismus hineingeschnuppert, uns auf Presseterminen begleitet und wie andere Praktikanten eigene Texte geschrieben. Habt Ihr auch Lust auf ein Praktikum, dann bewerbt Euch doch. Emilia Carvalho, vom 29. Januar bis zum 9. Februar 2024