Einschulung – Für 760.000 Schüler hat am 6. August in Hessen das neue Schuljahr begonnen – und die Schulen sind so gut versorgt wie nie zuvor .

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat Montagvormittag gemeinsam mit den neuen Fünftklässlern der Wiesbadener Werner-von-Siemens Schule ihre Einschulung an der Realschule gefeiert.

„Ich freue mich, hier sein zu dürfen und diesen besonderen Tag mit Euch zu feiern. Die Grundschule liegt hinter Euch und ich bin mir sicher, dass Ihr auch den weiteren Schulweg gut meistert.“ – Prof. Dr. R. Alexander Lorz

An der Werner-von-Siemens Schule in der Wiesbadener Innenstadt unterrichten aktuell 41 Lehrkräfte rund 550 Schüler. Die Schule nimmt erfolgreich am Projekt Schule und Gesundheit teil und legt einen besonderen Schwerpunkt bei der Berufsorientierung.

„Eure Eltern haben Euch von Beginn an unterstützt und werden dies auch weiter tun, damit ihr Euch zügig in dieser neuen und vielleicht noch etwas ungewohnten Umgebung zurechtfindet.“ – Prof. Dr. R. Alexander Lorz

Hessenweit liegt die Gesamtschülerzahl im Schuljahr 2018/19 an den 1.800 öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen bei rund 760.000. Damit bewegt sich die Prognose knapp unterhalb des Niveaus des vergangenen Jahres. Die Zahl der Erstklässler, die am Dienstag Ihre Einschulung feiern, steigt hingegen kontinuierlich an und liegt nun etwa bei 54.200. Für die  Schüler stehen im neuen Schuljahr insgesamt rund 54.100 Lehrerstellen und damit 1.000 mehr als zu Beginn des vergangenen Schuljahres zur Verfügung – das ist eine Rekordversorgung.

„Sammelt neue Eindrücke, findet Freunde und passt im Unterricht gut auf. Dann bin ich mir sicher, dass Ihr die Schulzeit in guter Erinnerung behalten werdet.“ – Prof. Dr. R. Alexander Lorz 

Während seines Besuchs betonte Kultusminister Lorz die verschiedenen bildungspolitischen Maßnahmen der Landesregierung: „Unsere Schulen starten so gut versorgt wie nie zuvor in das neue Schuljahr. Das wird besonders deutlich bei unseren Anstrengungen zum Ausbau der Ganztagsangebote, die wir im Einklang mit den Gegebenheiten vor Ort ausbauen und die Wünsche und Vorstellungen von Eltern und Schulträgern berücksichtigen. Mittlerweile bieten rund 70 Prozent aller Schulen in Hessen ganztägige Angebote an.“ Ein weiterer Schwerpunkt neben der sehr guten Ausstattung der Schulen sei die Entlastung der Lehrkräfte durch 700 Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte, von denen allein 300 den weiterführenden Schulen zugutekommen, so Lorz weiter. Damit bleibe mehr Raum, um auf die spezifischen Stärken und Schwächen der Kinder und Jugendlichen einzugehen. Mit dieser Stellschraube trage Hessen entscheidend zum Bildungserfolg der Schüler und zur Entlastung der Lehrer bei.“

Zum Hintergrund

Bereits seit 1999 besuchen die Mitglieder der Hessischen Landesregierung zu Beginn des neuen Schuljahres landesweit Einschulungsfeiern an Grund- und weiterführenden Schulen. Dabei bringen sie sogenannte „Schulstarter-“ bzw. „Durchstarter“-Taschen mit, die u.a. mit Schulheften, einem Stundenplan, Malbüchern, Stiften und einem Lesezeichen ausgestattet sind. In diesem Sinne waren auch Hessens Umweltminister Tarek Al Wazir, der die Mathildenschule in Offenbach besuchte, Hessens Sozialminister Stefan Grüttner, der die Musterschule in Frankfurt am Main besuchte, … , in Hessen unterwegs.

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