Fotografen, die die Wetterlage und den Wetterbericht richtig zu deuten wissen, sind im Vorteil. So auch Holger Schermann. Als die Vorhersage für den nächsten Morgen Frühnebel verkündete, fuhr Schermann in den Taunus, um zur blauen Stunde ein paar Nebelfotos zu machen. Entstanden sind Bilder am Alteburger Markt nahe Heftrich, Richtung Feldberg.

Jagdschloß Platte

Soweit so gut. Auf dem Rückweg nach Wiesbaden kam Schermann über die Platte in dicken Nebel und der Gedanke an das „Jagdschloss im Nebel versunken?“ Kurz entschlossen fuhr er dorthin – und schoss Bilder vom Jagdschloss, die nicht alltäglich sind. Danke, an Schermann, dass er uns das Bild  freundlicherweise zur Verfügung stellt.

Der Wetterbericht sagte Frühnebel voraus. Das versprach tolle Bilder. Holger Schürmann hat die Gelegenheit genutzt. ©2017 Holger Schermann

Der Wetterbericht sagte Frühnebel voraus. Das versprach tolle Bilder. Holger Schürmann hat die Gelegenheit genutzt. ©2017 Holger Schermann

Faszination Nebel

Nebel gibt es überall auf der Welt, an Flüssen, an Seen, auf Berge … in Tälern, in der Stadt und in Auen. Sogar in der Wüste macht sich der graue Schleier breit. Dabei tritt Nebel in Mitteleuropa vor allem im Frühjahr und Herbst auf. In den Morgen- und Abendstunden legt sich dann der typische weiße Schleier über die Landschaft – so wie am Jagdschloss Platte.

Mitmachen und Foto schicken

Haben auch Sie etwas kurioses festgehalten … Schicken Sie uns Ihr Motiv an foto@wiesbaden-lebt.de, schreiben Sie zwei drei Sätze zum Bild und erzählen Sie uns, warum Sie gerade dieser Moment bewegt hat. Mit etwas Glück, zeigen wir Ihr Bild hier.
Eine Bitte: Halten Sie Ihr Handy beim fotografieren quer … so können wir das Bild imposanter darstellen.

Unnützes Wissen – Jagdschloss Platte

Das Jagdschloss Platte ist ein ursprünglich klassizistisches, ehemaliges Jagdschloss im hessischen Mittelgebirge Taunus bei Wiesbaden, das der nassauische Herzog Wilhelm I. 1823–1826 errichten ließ.

Im Zweiten Weltkrieg wurde es am 3. Februar 1945 bei einem Luftangriff bis auf die Außenmauern zerstört. Seit Ende der 1980er-Jahre wird es von einer Stiftung in Teilen wieder nutzbar gemacht. 2003 erhielt die Ruine ein schützendes Glasdach,  welches das Gebäude weit überspannt und die historischen Formen zitiert. Im Herbst 2006 wurde der Innenraum weiter ausgebaut. Seit April 2007 steht das Gebäude wieder für Veranstaltungen zur Verfügung.

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