Drei Jahrzehnte waren der Regisseur Shin Sang-ok und die Schauspielerin Choi Eun-hee das Traumpaar des südkoreanischen Kinos. Ihre Karriere endete 1978 mit der Scheidung.

Es ist keine bizarre Fiktion, sondern ein realer Stoff. Shin Sang-ok und die Schauspielerin Choi Eun-hee werden in 60erJahres in Südkorea so gefeiert wie Sergio Leone und Henry Fonda oder Alfred Hitchcock und Janet Leigh in Hollywood. Der britische Dokumentarfilm zeigt die unglaubliche Geschichte einer Entführung und Flucht.

Filme im Schloß, kurzgefasst

Filmvorführung: „The Lovers & the Despot“
Wann: Freitag, 4. August 2017, 20:00 Uhr
Wo: Deutsche Film- und Medienbewertung, Schloß Biebrich ,  Rheingaustraße 140, 65203 Wiesbaden
Eintritt: 5,00 Euro

Vorbestellungen sind unter www.filme-im-schloss.de, E-Mail info@filme-im-schloss.de sowie Telefon (0611) 840766 und 313641 möglich.

Auf einer Geschäftsreise nach Hongkong wurde Choi vom nordkoreanischen Geheimdienst entführt – im Auftrag des filmbegeisterten Präsidenten Kim Jong-il. Der Film zweigt, wie das „Paar“ auf getrennten Wegen gekidnappt und nach Nordkorea verschleppt wurde. Mit der Entführung und den beiden Persönlichkeiten sollte nach Kim Jong-il deren Vorstellung die nordkoreanische Filmproduktion konkurrenzfähiger werden.

Trennung, Versöhnung, Flucht

Während Choi in Nordkorea anfangs wie ein Ehrengast hofiert wurde, war Shin inhaftiert, bis er beschloss, dem Regime seine Kooperation vorzuspielen. Nach fünf Jahren Haft traf er Choi wieder und wurde zum Chef der Filmbehörde ernannt. Sie arbeiteten in Folge zusammen – bis sich die Chance bot: dann flohen sie.

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