Soziale Ungerechtigkeit und die Umweltverschmutzung bereiten den Wiesbadenern die größten Sorgen. Trotzdem, 85 Prozent sind zufrieden.

Im September 2016 hat dass Amt für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik der 2 526 Wiesbadener gefragt, ob Ihnen die aufgeführten Sachverhalte Sorgen oder keine Sorgen machten? Heraus kam…

Leben in Wiesbaden 2016, Stichprobe

Persönliche Bewertungen, Einschätzungen und Wahrnehmungen der Wiesbadener stehen bei der zweijährlichen, repräsentativen Mehrthemenbefragung des Amtes für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik im Mittelpunkt. An der letzten Erhebungsrunde im September 2016 beteiligten sich 2 526 Personen.

Die meisten Gedanken machen sich die Befragten zur aktuellen Siuation unserer Umwelt. 80 Prozent gaben an, sich hinsichtlich der aktuellen und wachsenden Umweltverschmutzung die meisten Sorgen zu machen. Mit 70 Proznet an zweiter Stelle rangieren die Sorgen zum Thema soziale Ungerechtigkeit, dicht gefolgt von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, 68 Prozent.

Angst vor Terroranschlag

Ebenfalls 68 Prozent fürchten sich vor Terroranschlägen und für jeweils 67 Prozent sind die Entwicklung der Europäischen Union und der Klimawandel Anlass zur Sorge. Geringer ausgeprägt ist die Sorge vor Verletzungen durch einen Unfall oder die Sorge um die Wirtschaftslage und einen möglichen Verlust des Arbeitsplatzes oder die Angst davor, keinen finden zu können.

Ängste und Zufriedenheit im Detail

Was für den Einen nicht zutrifft, beschäftigt gerade den Anderen. Statistiker wissen das, weshalb jede Erhebung mit der Basis steht oder fällt. So informiert das Amt für Strategische Steuerung darüber, dass die 2546 befragten Personen den sechs sozio-demografischen Gruppen Paarhaushalte mit Kindern, Gutsituierte, Niedrigverdiener, alleinstehende Seniorinnen, Senioren-Paarhaushalte und Teilzeitbeschäftigte zuzurechnen sind und sich beim zweiten Blick herausgestellt hat, dass…

Schnell iust etwas aus der Tasche gefallen. Schnell wird etwas vermisst. Bild: Harald Wanetschla / pixelio

Was sorgt Wiesbadener? Bild: Harald Wanetschla / pixelio

1. Niedrigverdiener und beide Seniorengruppen sind seltener zufrieden mit ihrem Gesundheitszustand als der Durchschnitt.

2. Niedrigverdiener mit ihrer beruflichen und mit der finanziellen Situation ihres Haushaltes   deutlich seltener zufrieden sind als die anderen drei Gruppen, die vorwiegend durch Befragte im erwerbsfähigen Alter charakterisiert sind.

3. Senioren-Paarhaushalte mit ihrer finanziellen Situation am zufriedensten sind.

4. Alle sechs Gruppen mit ihren persönlichen Beziehungen zu mindestens 80 Prozent sehr zufrieden oder zufrieden sind

5. Niedrigverdiener ihre persönlichen Möglichkeiten zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben als weniger zufriedenstellend einschätzen.

Sorge um den Arbeitsplatz

Die Sorge vor Umweltverschmutzung, Fremdenfeindlichkeit, tendenziell auch vor Terroranschlägen und sozialer Ungerechtigkeit, bewegt alle sozio-demografischen Gruppen ähnlich stark, während die Sorge um den Arbeitsplatz und Angst vor einem Unfall sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Neben beiden Seniorengruppen sind Niedrigverdiener diejenige Gruppe, die bei den meisten möglichen Vorkommnissen überdurchschnittlich oft angab, dass sie ihnen Sorge bereiteten. Bei Besserverdienern und Paarhaushalten mit Kindern rufen die abgefragten Themen am seltensten überdurchschnittlich große Sorgen hervor.

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