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Mannshoch und kräftig ist dieser Baum. Alfred Schierholz / Flickr

Die Fasanerie klärt auf: Bekommen Bäume Sonnenbrand?

Bäume können ebenso schwitzen wie Menschen. Wie die Haut austrocknet, trocknet auch ihre Rinde aus. Die Fasanerie fragt am 27. August: „Hitze und Sommer – warum bekommen Bäume keinen Sonnenbrand?“

Redaktion 7 Jahren vor 0

Die Antwort, kurz und knapp: „Ja“. Nicht nur Menschen können einen Sonnenbrand bekommen, sondern auch Bäume! Bei einem Baum wird die Rinde zwar nicht rot, aber sie vertrocknet und platzt auf.

Menschen bewegen sich in der Sonne – oder liegen einfach am Pool oder am Strand. Die Sonne wohltuend. Der Schein trügt. Die Haut wird rot, spannt sich und platzt irgendwann auf. Genauso geht es manchen Bäumen. Sie stehen ungeschützt in der Sonne, die Rinde trocknet aus – und sie platzt auf.

Fasanerie, kurzgefasst

 „Hitze und Sommer – warum bekommen Bäume keinen Sonnenbrand?“
Wann: Sonntag, 27. August 2017, 10:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Tier- und Pflanzenpark Fasanerie, Wilfried-Ries-Str. 22, 65195 Wiesbaden (Navigation / Karte)
Eintritt: 5,00 Euro
Anmeldung: mara.waldschmidt@fruehes-forschen.de

Ein Sonnenbrand kann für einen Baum sehr schädlich sein. Bei angeschlagenen Bäumen siedeln etwa Pilze schneller an. Pilze, die nur darauf, dass die Rinde aufplatzt und der Baum eine Schwachstelle bekommt. In die Risse können Insekten reinkrabbeln. Der Baum schwächer – nach und nach kann er absterben. Dies und vieles mehr erklärt die Naturpädagogin Mara Waldschmidt am Samstag die Teilnehmern der Veranstaltung „Hitze und Sommer“ in der Fasanerie.

Treffpunkt

Treffpunkt ist wie immer der Eingang der Fasanerie. Die Kosten belaufen sich auf fünf Euro pro Person. Anmeldungen und Rückfragen können an die E-Mailadresse mara.waldschmidt@fruehes-forschen.de gerichtet werden. (Bild: Alfred Schierholz / Flickr / CC BY-SA 2.0)

Exkurs Baumkrankheiten

Eschentriebsterben – Tote bzw. absterbende Äste vor allem in der äußeren und oberen Krone. Bei jungen Trieben sind Verfärbungen charakteristisch. Die Erkrankung verläuft meist über längeren Zeitraum, es kommt immer wieder zu Totholzbildung und Neuaustrieben und dadurch zu Verbuschungen in der Krone. Stammfußnekrosen.

Kastaniensterben – Schwarzer Ausfluß an Stamm und Ästen, später schwarze Kruste. Stamm– und Astrisse, Laubaufhellungen, Welkerscheinungen und Absterben von Ästen. In der Folge Besiedelung durch holzzerstörende Pilze, vor allem Austernseitling und Samtfußrübling.

Buchenspringrüssler – Lochfraß und Miniergänge in den Blättern, abgestorbene Blattbereiche. Bei starkem Befall Kronenverlichtung. (Foto: Alfred Schierholz / CC-BY-SA 2.0 / Flickr)

(Quelle: www.baumsicht.de)

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