Wiesbadens Volleyballerinnen bauen ihre positive Bilanz gegen Ligakonkurrenten Nawaro Straubing aus. Zehn Mal standen sich beide Mannschaften gegenüber: Sieben Mal hat der VCW gewonnen.

Das Endergebnis von 3:0 für den VC Wiesbaden gegen Nawaro Straubing vor 432 Zuschauern sieht deutlicher aus, als es in Wirklichkeit war. Straubing bot den Hessinnen von Anfang an die Stirn. In den ersten Sätzen waren sie dicht dran, einen Satz für sich zu entscheiden. Straubings Coach van der Mark konstatierte: Ich denke, wir haben in den ersten beiden Sätzen gemacht, was wir tun konnten und es ist schade, dass wir im zweiten Satz nach zwei Satzbälle nicht zu Ende gespielt haben. Wiesbadens Coach Benedikt Frank, der mit dem VC Wiesbaden erstmals an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist, zollte dem Straubinger Team Respekt.

„Wenn Straubing seine Chancen genutzt hätte, dann wäre das hier anders gelaufen. Ich bin sehr froh, dass wir das Spiel für uns entscheiden konnten.“ – Benedikt Frank, Cheftrainer VC Wiesbaden

Wiesbadens Volleyballerinnen servierten vom ersten Ball an gute Bälle und setzten so direkt ihre Akzente. Für Straubing ergab sich so ein ständiges Nachlaufen, Beim Stand von 22:24 erspielte sich Wiesbaden zwei Satzbälle. Wehrte Straubing den ersten noch ab, musste sich das Team dem Angriff der ehemaligen Straubingerin Lena Große Scharmann geschlagen geben. Ihr Ball landete nach 28 Minuten vom Block im Seitenaus.

Zwei vergebene Satzbälle

Im zweiten Satz spielte Straubing unbeeindruckt vom Satzverlust weiter auf Augenhöhe mit – und hatten sich schnell mit 8:6 einen kleinen Vorsprung erspielt. Straubings Zwei-Punkte-Vorsprung hat bis zum Ende gehalten, sodass jetzt Straubing an der Reihe war, den Satz zu schließen. Doch Wiesbadens Volleyballerinnen  wehrten zwei Satzbälle ab, drehten das Spiel und schlugen dann selbst nach 29 Minuten zum 26:24 auf. Den zweiten Satzerfolg für den VCW brachte ein Abwehrball von Anna Mebus, deren Ball die Decke touchierte und damit Aus gegeben wurde.

Schwindendes Selbstvertrauen

Der zweite Satzverlust nagte am Selbstvertrauen der Straubinger Spielerinnen. Erst wollte nichts mehr gelingen. Wiesbaden zog auf 6:14 davon. Eine Aufschlagserie von Samantha Cash brachte Straubing wieder zurück ins Spiel. Daran änderten auch die Auszeiten von Coach Benedikt Frank nichts. Nach 25 Minuten war der dritte Satz beendet – und Wiesbaden in Feierlaune.

1. Volleyball Bundesliga, Frauen, 2021.2022, 7. Spieltag

Potsdam – Münster 2:3 / 100:99 (19:25 25:15 25:19 22:25 9:15)
Dresden – Erfurt 3:1 / 98:80 (20:25 25:17 25:12 28:26)
Aachen – Stuttgart 2:3 / 94:111 (25:22 26:24 13:25 18:25 12:15)
Suhl – Vilsbiburg 3:1 / 93:78 (25:23 25:16 18:25 25:14)
Straubing – Wiesbaden 0:3 / 67:76 (23:25 24:26 20:25)

1. Volleyball Bundesliga, Frauen, 2021.2022, 7. Spieltag

#MannschaftSp.SiegeSätzePkt.
1Stuttgart9927:625
2Aachen8622:1218
3Potsdam7620:917
4Dresden9621:1517
5Suhl8519:1017
6Wiesbaden8415:1411
7Schwerin7312:159
8Münster8313:189
9Vilsbiburg8212:198
10Erfurt7107:194
11Straubing7104:183
12Neuwied6001:180

Ausblick

Am Samstag in sieben Tagen, den 4. Dezember, empfängt der VC Wiesbaden um 19:00 Uhr mit den Ladies in Black aus Aachen den Tabellendritten der Frauen Volleyball-Bundesliga. In der vergangenen Saison trennten sich die beiden Kontrahenten jeweils nach fünf Sätzen im Tiebreak. In Achen hatten die Ladies in Black die Nase vorn, in Wiesbaden die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden

Foto oben ©2021 Detlef Gottwald

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Die offizielle Internetseite des VC Wiesbaden finden Sie unter www.vc-wiesbaden.de.

 

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