„Le petit Belge“, „Der kleine Belgier“ in der Wilhelmstraße 36 ist ein Geheimtipp: klein, unscheinbar – und nicht viel Plätze. Ich wusste gar nicht, das es in Belgien so gute Croissants gibt. Ähm, dass die Franzosen Croissants nach Belgien liefern. Zum Glück ist Wiesbaden nicht Belgien.

Am Samstag habe ich meinen Marktbesuch mit einem Frühstück in den Arkaden  verbunden. Dort gibt es ein belgisches Café, ein Bistro – mit Frühstück und Mittagstisch. Die Öffnungszeiten des „Le petite Belge“ orientieren sich an den umliegenden Läden. Deutlich bevor der erste Laden öffnet, sitze ich um 8:15 Uhr an einem von fünf Tischen, auf einem von etwa 15 Plätzen. „Guten Morgen“, begrüßt mich die Bedienung, die einstudierten Abläufe nicht unterbrechend, und bejaht meine Frage ob ich Platz nehmen dürfe. Gefühlt nebenbei nimmt sie meine Bestellung auf. Kaum habe ich mein Notebook hochgefahren, da steht das Frühstück auf dem Tisch: ein Milchkaffee mit Croissant, Butter und Marmelade … nein, Konfitüre.

Croissants nach original Rezeptur

Im Gespräch erfahre ich dann, dass die Croissants nach einer original französischen Rezeptur hergestellt und im Café aufgebacken werden. Jede Woche liefere Délifrance all die Köstlichkeiten, die leckeren Eclairs, Kuchen und andere französische Spezialitäten. Dass die Croissants aus dem Froster kommen, schadet dem Geschmack aus meiner Sicht nicht. Vielmehr erklärt es, warum das Croissant ein bisschen ölig ist und beim Schneiden, Zupfen blättert.

Zwei Cafés, ein Bäcker?

Von der ganzen Art, vom Geschmack, von der Konsistenz, vom Glanz steht das Croissant aus dem „Le petit Belge“ dem Croissant aus dem aus „La Maison du Pain“ in nichts nach. Der Verdacht liegt nahe, dass beide Croissants vom selben Bäcker stammen.

Der ölige Eindruck ist schnell vergessen und mit Butter und Marmelade, ähm Konfitüre, übertüncht. Überspielt? Gilt Butter nicht als Geschmacksverstärker? Ich sollte mich mal mit einem Fachmann zusammensetzen: Jemanden, der mich unterstützt, Konsistenz, Luftigkeit und Fettgehalt von Croissants mit Bäckerbrille beurteilen zu können.

Fazit: „Le petit Belge“

Das Frühstück im „Le petit Belge“ überzeugt – und wer früh unterwegs ist, sollte hier auch keine Platzprobleme haben. Andernfalls empfiehlt es sich, vorher anzurufen und einen Tisch zu reservieren. Wer morgens nicht gerne frühstückt, dem ist das „Bistro“ in den Arkarden auch mittags zu empfehlen – oder am Nachmittag: die Pommes sind á la Belgique – mit einer tollen Saucenauswahl. Und danach vielleicht eine köstliche belgischen Waffel mit „Les aventures de TinTin“ von dem Belgier Hergé. Gemeint sind die unzähligen lustigen Geschichten von „Tim und Struppi“, die im Café das Angebot an lokalen Zeitungen ergänzen.


Fakten-Check (30.3.2015)

  • ein Croissant
  • eine Milchkaffee und dazu Butter und Erdbeermarmelade
  • Wartezeit, keine 3 Minuten – mit einem Service, der rundum überzeugtekostenloses
  • WLAN – zum Frühstück liegt gleich der WLAN Schlüssel auf dem Tisch
  • Preis 4,50 Euro
  • Geparkt hatte ich am Schlossplatz. Das Parken ist dort bis 9:00 Uhr gratis, dann 2 Stunden mit Parkscheibe ebenso gratis. ?
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