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Caligari zeigt „To Germany, With Love“

Am 28. April kommt in der Wartburg „Verlorene Kämpfer“ zur Uraufführung. Ein Stück über das Ende der Roten Armee Fraktion und die Verquickung von Wiesbaden. Das Caligari zeigt dazu passen am 1. Mai den Dokumentarfilm „To Germany, With Love“.

Volker Watschounek 5 Jahren vor 0

Drei Monate in der Bundesrepublik besucht Edward Pimental die Bar „Western Saloon“. Er wird ermordet – und später wird klar warum.

Der Mord an dem amerikanischen GI war nur Mittel zum Zweck. Die Roten Armee Fraktion (RAF) steckte dahinter und führte größeres im Sinn. Dafür brauchte man eben nur eine Identification Card – die von Pimental.

Caligari Film Bühne, kurz gefasst

Dokumentarfilm – To Germany, With Love
Wann:
Mittwoch, 1. Mai 2019, 20:00 Uhr
Wo: Caligari Film-Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Anfahrt planen)
Eintritt: 7,00 Euro

Der Film To Germany, With Love folgt Kathleen Pegueño, der Schwester von Edward Pimental, auf einer Reise nach Deutschland. Sie spricht mit ehemaligen RAF-Mitgliedern und deren Angehörigen über mögliche Beweggründe und Motive. Ein Verbrechen, ein psychologisches Drama und ein moralphilosophisches Essay – Kathleens innere Reise und ihr Weg der Auseinandersetzung wird von der Dokumentarfilmerin Desireena Almoradie begleitet. An diesem Abend sind die Filmemacherin Almoradie und Pequeño, Schwester von Edward Pimental, zu Gast.

Hintergrund

Der Mord an Pimental führte zu Diskussionen in linksradikalen Kreisen und löste laut Wolfgang Kraushaar die heftigsten Abwehrreaktionen bei allen RAF-Opfern aus, da mit Pimental erstmals eine Person ohne wichtigen Status in Politik oder Wirtschaft gezielt getötet wurde. Selbst RAF-Sympathisanten galt dieser Mord – auch wegen der Kaltblütigkeit – als endgültige Kehrtwende weg von den Idealen der 68er-Bewegung. Statt des ideologieüberfrachteten Vorgehens der ersten beiden RAF-Generationen sei hier einfacher Utilitarismus sichtbar geworden, so Alexander Straßner, was die Tat zu einem Präzedenzfall der fortschreitende[n] Isolation innerhalb der radikalen Linken gemacht habe. (Quelle: wikipedia)

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.