Nachhaltigkeit: Uffwache. Zude Schesslong dabbe. Strecke. Weiterschloofe. Isch wär e tolles Haustier. Warum ist die Budder sou feddisch? Damit’s Neid quietscht, woann mär sie uff Brot streischt. Welche Ziele passten dazu?

Jetzt sind die Hessen gefragt: Wiesbaden sammelt 17 mal Nachhaltigkeit. Auf der Internetseite der Stadtkann jeder ab sofort bis zum der 31. März unter www.wiesbaden.de Vorschläge für einen Spruch in hessischem Dialekt einreichen. Danach entscheidet eine Jury welcher Spruch gedruckt und verteilt wird. Die Ergebnisse sollen bis im April ermittelt werden. Lieblingssprüche und -ziele können von den Teilnehmern auch sofort in den sozialen Medien unter #diehessekomme17 und #deinhessendeine17ziele geteilt werden.

Sprüche und Ziele

Die Ziele umfassen ökologisches, gesellschaftliches und ökonomisches Handeln: alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Die Themen können beispielsweise Bekämpfung von Armut, Förderung von Bildung und Gesundheit, Schutz von Leben an Wasser und Land oder Zusammenarbeit in internationalen Partnerschaften sein. Die Agenda 2030 ist die Grundlage dafür, wirtschaftlichen Fortschritt weltweit in Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Sie gelten für alle Staaten der Welt und alle Staaten setzen sich aktiv für ihre Umsetzung ein. Dabei spielt die kommunale und regionale Ebene eine entscheidende Rolle. Hier leben Menschen, die mit ihrem alltäglichen Verhalten nachhaltig dazu beitragen können, die Welt zu verbessern.

SDG-Bierdeckel auf Hessisch

Auch in Hessen Wiesbaden sind die 17 Ziele angekommen – und sollen jetzt zu größerer Bekanntheit gelangen. Deswegen werden Sprüche und Eigenheiten in den unterschiedlichen hessischen Dialekten gesucht, die den Inhalt der 17 Nachhaltigkeitsziele aufgreifen. Diese Sprüche werden auf Bierdeckel gedruckt, um sie in ganz Hessen, in jeder Kneipe, auf jedem Stadtfest, bei jedem Nachbarschaftsfest – kurz: überall dort, wo Menschen zusammenkommen und mit Bier, Riesling oder Äbbelwoi, Sekt oder Selters anstoßen, bekannt zu machen.

Jeder ist eingeladen, mitzumachen.

Aufgerufen sind Interessierte und Aktive aus ganz Hessen: Ob Aale Worscht, Handkäs, Grie Soß oder Redensarten wie das vertraute komm bei misch bei – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, es muss sich nur auf das jeweilige Ziel beziehen. Die benachbarte Landeshauptstadt macht es schon vor: Die Meenzer Variante formuliert aus Ziel Nr. 2 Kein Hunger die Forderung nach Weck, Worscht und Woi und den Deckel mit Ziel Nr. 6 Sauberes Wasser ziert die Weisheit en saubere rhoi macht en saubere woi.

Ansprechpartnerin für Fragen ist Nadja Losse, Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen, info@epn-hessen.de, Telefon 069 91395170 oder Umweltamt Wiesbaden, umweltberatung@wiesbaden.de.

Wir hängen und dran – wer seinen Spruch auch uns schickt, den präsentieren wir hier. Nur zu: redaktion@wiesbaden-lebt.de.

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Ihren Spruch einreichen und hochladen können Sie auf der Internetseite der Stadt unter www.wiesbaden.de.

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