Dackel im Fuchsbau, Katze im Baum, Pferd im Schlamm – die Liste der Alarmierungsstichworte ist lang. Ein Waschbär zählt jetzt auch dazu. 

Der Waschbär stammt ursprünglich aus Nordamerika und hat heute auch weite Teile Europas besiedelt. Hier lebt er bevorzugt in Laub- und Mischwälder sowie in der Nähe zu Gewässern und Flüssen – einfach dort, wo er ausreichend Nahrung findet. Als Allesfresser ist der Waschbär da nicht wählerisch. Deshalb verirrt er sich auch mal in die Stadt – etwa wie am Donnerstagabend in die Wiesbadener Innenstadt. 

Tierrettung in der Moritzstraße

Gegen 18:00 Uhr ging bei der zentralen Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden ein Notruf hinsichtlich einer Tierrettung ein – Die Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Wiesbaden rückten aus und staunten nicht schlecht, als sie in einem Innenhof in der Moritzstraße einen augenscheinlich verängstigten Waschbär zusammengekauert an einem Schneefanggitter auf dem Dach eines Wohnhauses. entdeckten.

Gerettet und versorgt

Beim Versuch das Tier aus seiner misslichen Lage zu retten, sprang der Waschbär plötzlich vom Dach in den Hof und versteckte sich unter geparkten Pkws in einem so genannten Dublex-Garagenstellplatz.
Von dort aus flüchtete er wieder in den Innenhof und verkroch sich hinter abgestellten Mülltonnen. Die Mit viel Geduld und gutem Zureden gelang es die Feuerwehrmänner das Tier mit einem speziellen Tierfanggerät (Köcher mit Netz) einzufangen. Da aufgrund des Sprungs vom Dach Verletzungen nicht auszuschließen waren, wurde der Waschbär in eine Tierklinik in Walluf gebracht.

 Statistik:Einsätze nach Tätigkeitsbereichen

Jahr 2016 2015 2010 2005 2000
Brände und Explosionen 179083 192078 188429 158600 197154
Technische Hilfeleistungen 577770 611721 610037 512836 479232
Tiere/Insekten 39472 36372 40071 34784 41725
Fehlalarmierungen 205443 295591 167444 178184 192447
Rettungsdienst: Notfallrettung 2239185 2054766 2077926 1760863 1556792
Rettungsdienst: Krankentransport 489116 495075 625234 690431 868.535

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