Das Werben um Stimmen und Stimmungen ist ein Tagesgeschäft. Wer damit befasst ist, setzt auf schnelle Wirkung.

Politische Plakate! Man kann sie nicht mehr sehen. Und trotzdem zieren sie schon bald wieder Wiesbadens Straßenränder. Spätestens, wenn die heiße Phase des Bundestagswahlkampf 2017 beginnt werden Laternenmaste, Bäume und Zäune herhalten müssen, damit auch niemanden das lokale Konterfei von CDI, Grüne, SPD, FPP, AFD und wie sie alle heißen – entgeht.

Was die neuen Motive mit denen der Vergangenheit gemeinsam haben: Der politisch Werbende wirbt völlig subjektiv – Objektivität wird man in diesem Thema vergeblich suchen. So war, und so wird es sein.

Stadtarchiv, kurzgefasst

Ausstellung: „Werben um Stimmen und Stimmungen“
Wann: 27. April bis 8. Juni 2017, 19:00 Uhr
Wo: Stadtarchiv, Im Rad 42, 65197 Wiesbaden (Navigation / Karte)
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr, samstags und sonntags geschlossen

Wahlplakate waren und sind häufig nur im Rahmen ihres „historischen“ Kontextes zu verstehen. Oder verstehen Sie die Botschaft der FDP aus dem Jahr 2003 „Hessen soll es besser gehen als Deutschland?“ – oder die Botschaft der Grünen aus dem Jahr 1989 “Wahlplakat“?

Kopflastig, argumentativ oder wortkarg

Wer mehr über plakative Botschaften und Wahlkampfplakate erfahren möchten, dem ist die Ausstellung historischer Wahlplakate im Stadtarchiv zu empfehlen. Die Plakate sind thematisch und nicht chronologisch geordnet. Thematisch heißt hier nicht nach Parteien, sondern nach Schwerpunkten wie kopflastig, argumentativ oder wortkarg.

Gestalterische Handgriffe von Parteien

Insgesamt zwölf Kategorien hat der Kurator der Ausstellung gebildet. Zwölf Kategorien in denen an praktischen Beispielen deutlich wird, wie inhaltliche Aussagen von Parteien durch gestalterische Handgriffe Gewicht verliehen bekommen – aber auch, wie die Gestaltung scheitern kann. Tauchen Sie ein in die Zeit des Wahlkampfs und besuchen Sie das Stadtarchiv.

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