Mit dem Fahrrad fahren liegt im Trend und punktet mit vielen Vorteilen: Es hält fit und gesund, bringt einen schneller durch den Berufsverkehr und spart Geld und Emissionen.

Die Mobilitätswende ist vor allem unter den Jüngeren in aller Munde und manch einer erinnert sich, dass er da noch etwas im Keller stehen hat: Tatsächlich, der Drahtesel von Oma steht noch da. Nicht zu vergleichen mit einem E-Bike, doch für den Anfang, um wieder reinzukommen, genau richtig. Bevor Sie loslegen, sollten Sie das Rad aber einem kurzen Check unterziehen.

Bremse, Luft und Licht

Möchten Sie erst einmal mit einer kleinen Tour am Mittag starten, sollten Sie kurz den Reifendruck überprüfen und nachsehen, ob es die Bremsen auch noch tun. Diese Komponenten sollten Sie im Übrigen vor jeder Tour checken. Das überprüfen der wichtigsten Schraubverbindungen sollte vor längeren Touren ebenso Standard sein. Wenn das Rad länger gestanden ist, empfiehlt es sich auch die Kette zu ölen, denn nur eine geschmierte Kette sorgt für Leichtlauf und wenig Verschleiß. Vor Öl triefen sollte die Kette aber auch nicht.

Transport

Wer seine Räder auf oder am Auto transportiert, ist für Ladungssicherheit verantwortlich. Dabei ist zu beachten, dass alle nicht fest montierten Teile wie Satteltaschen, Akkus und Kindersitze abmontiert und im Kofferraum transportiert werden. Auch die Zuladung ist zu beachten, denn Heck-, Dach- und Kupplungsträger haben eine vorgegebene Maximallast, die nicht überschritten werden darf. Hier gibt die jeweilige Zulassungsbescheinigung Auskunft.

Fahren in der Gruppe

Wer mit Freunden oder in der Familie mit dem Rad unterwegs ist, sollte zu den Mitfahrenden stets einen geeigneten Sicherheitsabstand halten, aktuell gleich doppelt: Corona lässt grüßen. In Gruppen ist es ratsam, leicht versetzt hintereinander zu fahren. Die Person hinter einem hat damit noch genug Platz für plötzliche Bremsmanöver.

Akku schonen

Viele E-Bike Fahrer sind dankbar für die zusätzliche Unterstützung und wer das erste Mal auf einem E-Bike unterwegs ist, schaltet gerne den Motor dazu. Dabei gilt, um den Akku zu schonen, den Motor nur so viel zuschalten wie nötig. Wer ständig Power macht und schnell unterwegs ist, kommt nicht weit.
Für die Trittgeschwindigkeit gilt im Grunde das Gleiche. Lieber schnell und leicht unterwegs sein, als langsam und schwer. Elektromotor und Gangschaltung helfen, den optimalen Tritt zu finden, einen Tritt, der Gelenke und Material schont.

Pannenmaterial mitnehmen

Selbst ist die Frau. Selbst ist der Mann. Wer sich auf eine längere Tour begibt, sollte auf jeden Fall eine kleine Pumpe dabeihaben, ein Miniwerkzeug-Set sowie ein Ersatzschlauch oder Flickzeug. Radfahrer können sich so im Notfall selbst sowie anderen unterwegs helfen. (Text: Maja Hoffmann / Archivbild: Volker Watschounek)

©2021 Fahrrad Check-Up ©2021 Melk Hagelslag auf Pixabay

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Eine ADAC-Checkliste: „So ist das Fahrrad verkehrssicher“ finden Sie unter www.adac.de.

 

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