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Sonntag, 28.10.2018 | Hessische Landtagswahlen 2018 | vorläufiges Ergebnis | 23:30 uhr

Landtagswahlen: Schwarz-Grün mit hauchdünner Mehrheit

Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die CDU vereint trotz herber Verluste die meisten Stimmen hinter sich. Die Grünen legen deutlich zu. Sah es anfangs danach aus, dass sie zweitstärkste Kraft werden, fallen sie zurück. Die Schwarz-Grüne Koalition kann weiter regieren.

Redaktion 6 Jahren vor 0

Bis der neue Hessische Landtag steht, dauert es noch, Gewiss ist jetzt schon: Nach den Landtagswahlen werden sechs Parteien im Landtag vertreten sein.

Sah es in der Nacht von Sonntag auf Montag so aus, dass Hessens Regierung abgewählt isst, dreht sich das Bild im verlauf der Auszählung. Sprachen die Experten mehrheitlich von geringen Chancen, ist es jetzt gewiss: Es reicht. Das Zünglein an der Waage bildet eine Stimme – mehr – 61 statt 60 Sitze. Dass es so spannend wurde, am Wahlergebnis der Grünen hat es nicht gelegen. Mit 11,4 Prozent weniger Stimmen ist die CDU der größter Verlierer der Hessischen Landtagswahlen 2018. Die Grünen können Ihr Ergebnis aus 2013 dafür deutlich verbessern. Laut Hochrechnung von 23:30 legen sie um 15 Sitze zu – was ihre Position für die Koalitionsgespräche deutlich stärkt. Möchte Ministerpräsident Volker Bouffier weiter regieren, sind Zugeständnisse an die Grünen nicht zu vermeiden. Welche Ministerposten er abgeben wird – darüber zu spekulieren ist es viel zu früh. Und ganz allein mit den Grünen wird es nicht gehen.

Regierungsbildung

Nach der Hochrechnung von 23:30 Uhr (Bild) sind neben der existierenden Regierung verschiedene Koalitionen möglich: Schwarz-Grün kommt auf 61 Sitze. Die Schwarz-Rote Koalition käme auf 61 Sitze. Die Jamaika-Koalition – Schwarz-Grün-Gelb käme auf komfortabel 70 Sitze. Möglich ist allerdings auch eine Ampel-Koalition. Zusammen kämen SPD, Grüne und FDP wie die große Koalition auf eine knappe Mehrheit von 61 Sitzen. Sobald das vorläufige Endergebnis feststeht, möchte Ministerpräsident Volker Bouffier mit SPD, Grüne und FDP sprechen und zeitnah in die Sondierungsgespräche gehen. Bis Dezember soll die Regierung gebildet sein.

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