Wiesbaden war im Juni wieder das Zentrum der internationalen Graffiti-Szene. Sprayer aus der ganzen Welt trafen sich zum „Meeting of Styles“.

Es war wieder ein Happening, welches weltweit Beachtung findet – und welches einvernehmlich durch die Mitglieder gehuldigt wurde. Unter dem Vorsitz von Kulturdezernent Axel Imholz haben die Mitglieder der Jury beschlossen, das „Festival“ mit dem Kulturpreis 2017 der Landeshauptstadt Wiesbaden auszuzeichnen.

„Bei diesem Festival entstehen seit vielen Jahren aufs Neue beeindruckende Werke, die unsere Kunstszene bereichern und zu neuen visuellen Erlebnissen einladen.“ – Axel Imholz, Kulturdezernent

Neben dem Kulturdezernenten wirkten Claudia Spruch (CDU), Hendrik Schmehl (SPD), Dorothea Angor (Bündnis 90/Die Grünen), Gabriele Enders (FDP), Ingo von Seemen (Linke Liste & Piraten) sowie der stellvertretende Leiter des Kulturamts, Jörg-Uwe Funk, bei dieser Entscheidung mit. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert.

„Es steht Wiesbaden gut, der längst als Kunstform anerkannten Graffitikunst den ihr gebührenden Platz einzuräumen und sich mit dem Meeting of Styles von seiner modernen und aufgeschlossenen Seite zu präsentieren.“ – Axel Imholz, Kulturdezernent

Jährlich kommen viele internationale Künstler nach Mainz Kastel um unter den Augen von Gästen zu sprayen. Das von Manuel Gerullis und seiner Crew initiierte und organisierte Wiesbadener Graffiti-Meeting genießt inzwischen weltweit Beachtung. 1997 als „Wallstreet-Meeting“ am alten Schlachthof gegründet, ist das Festival seit 2003 fest mit dem Brückenkopf in Kastel verwurzelt. Jedes Jahr auf neue wird es am Rhein  als „identitätsstiftend“ und den Stadtteil bereichernd wahrgenommen.

Gorbatschow küsst Honecker, ist eins der berühmtesten Graffittis. In Mainz-Kastel ist es nicht. Bild: Volker Watschounek

Gorbatschow küsst Honecker, ist eins der berühmtesten Graffittis. In Mainz-Kastel ist es nicht. Bild: Volker Watschounek

„Internationale Meeting of Styles“

Aus dem Wiesbadener „Mutter“-Meeting ist das Netzwerk „Internationale Meeting of Styles“ entstanden. Es organisiert inzwischen über 250 Veranstaltungen von Nord-, und Südamerika, Europa, über Russland bis Asien und erreicht weltweit mehr als 500.000. Zum 20-jährigen Jubiläum in diesem Jahr hatte sich wieder die Graffiti-Kunstszene in der hessischen Landeshauptstadt eingefunden und die großen Flächen rund um den Brückenkopf mit ihrer Kunst verziert.

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