Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier gedenkt anlässlich des Volkstrauertages der Kriegstoten und der Opfer von Gewaltherrschaft – und hebt die Bedeutung der Werte der Demokratie hervor.

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag der Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft gedacht und gemahnt: Wir müssen für Frieden, Freiheit und Demokratie weiterhin entschlossen eintreten. Dies sind keine selbstverständlichen Errungenschaften. Es gilt, sie Tag für Tag zu verteidigen und dafür einzustehen, betonte der Ministerpräsident.

„Die Weltkriege haben Familien und Menschen über Generationen hinweg unfassbares Leid zugefügt. Viele Menschen haben im Krieg ihr Leben gelassen. Das darf sich nicht wiederholen. Gewalt und Hass dürfen sich nicht ungehindert ausbreiten. Sie müssen im Keim erstickt werden, damit sich Geschichte nicht wiederholt.“ – Ministerpräsident Volker Bouffier

Der Volkstrauertag ist ein wichtiges Datum, um der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken und aus Fehlern zu lernen. Ministerpräsident Volker Bouffier würdigte die politisch-historische Bildungsarbeit des Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge: Der Volksbund stellt sich seit vielen Jahrzehnten der wichtigen Aufgabe, eine Form des Erinnerns und des würdigen Andenkens zu schaffen, sagte Bouffier. Mit seinem Engagement in der Jugendarbeit und in der Friedenspädagogik leiste der Volksbund zudem einen unverzichtbaren Beitrag, um die notwendige Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen. Der Volksbund vermittle mit den Gedenkveranstaltungen aber auch wertvolles Wissen über die Veränderung und Entwicklung der Gesellschaft. Er leiste Aufklärungsarbeit und werbe gleichzeitig für den Dialog zwischen Kulturen und Religionen.

„Der Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge erhält und betreut die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, hilft Angehörigen bei der Suche nach der Ruhestätte und entwickelt die Grabstätten weiter zu Lernorten der Geschichte.“ – Ministerpräsident Volker Bouffier.

Hintergrund: Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag. Er wurde vom Volksbund angeregt und zum ersten Mal 1922 in Erinnerung an die Opfer des Ersten Weltkriegs begangen. Heute wird an diesem Tag aller Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Der zweite Sonntag vor dem ersten Advent dient vor allem der Mahnung zum Frieden, zur Versöhnung und zur Verständigung. Der hessische Landesverband des Volksbundes entstand 1949 und hat derzeit nach eigenen Angaben 7.826 Mitglieder.

Über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Bildung und Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.

Heute hat der Volksbund 300000 aktive Förderer sowie über eine Million Gelegenheitsspender und Interessierte. Mit ihren Beiträgen und Spenden, mit Einnahmen aus Erbschaften und Vermächtnissen sowie den Erträgen aus der jährlichen Haus- und Straßensammlung finanziert der Volksbund fast zwei Drittel seiner Arbeit. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder.

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Weitere Informationen zum Volkstrauertag finden Sie unter wikipedia.org.

 

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