Energiemanagement – Städte, Gemeinden und Kreise sparen mit dem Einsatz vielfältiger Maßnahmen nicht nur Kosten und Energie, sondern tragen auch zum Klimaschutz bei.

Die Bedeutung eines systematischen Energie- und Klimaschutzmanagements wächst in Zeiten knapper werdender Ressourcen und sich verstärkender Anzeichen des Klimawandels ständig. Viele Kommunen sind hier bereits gut aufgestellt und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der notwendigen Energiewende. Die Fragen, die allen Überlegungen voran stehen, lauten: Wie sieht, besser gefragt wie sollte de CO2-Bilanz Deutschlands im Jahr 2050 aussehen? Welche Entscheidungen müssen Kommunen heute treffen? Welche Schritte müssen sie in die Wege leiten?

 „Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat auf dem Fachkongress eine gute Möglichkeit, ihr Engagement und ihr Know-how in Sachen Energie und Klimaschutz einer großen Fachöffentlichkeit zu präsentieren.“ – Hans-Martin Kessler, Baudezernent

Der Kongress beschäftigt sich mit aktuellen kommunalen Fragestellungen beschäftigen. Dies ist beispielsweise der Einsatz von Energiekonzepten, die über die Bauleitplanung bis zum Bauprojekt reichen. Im Fokus stehen die Bedeutung und Möglichkeiten der energetischen Sanierung und des Energiemanagements auf Stadt- und Quartiersebene. Ein weiterer Schwerpunkt ist die nachhaltige Energienutzung im Denkmal.

Gerade in Wiesbaden mit zahlreichen historischen und denkmalgeschützten Gebäuden ist die Vereinbarkeit von Energieeffizienz und Architektur ein bedeutendes Thema.“ – Hans-Martin Kessler, Baudezernent

Baukultur sei die Grundlage für hohe Lebensqualität. Städtebaulich und architektonisch sind hochwertige Planungen – genauso wie die effiziente und umweltschonende Energieversorgung – Voraussetzung für Orte, an denen sich Menschen wohlfühlen. Ihr Leben und Ihre Arbeit werden dadurch enorm, beeinflusst, so Wiesbadens Baudezernent. Auf dem Kongress werden außerdem 16 Workshops zu den vier Themenschwerpunkten angeboten: (1) Energie im Gebäudemanagement, (2) Energieeffizienz, (2) Erneuerbare Energien sowie (3) Kommunikation, Motivation, Partizipation.

„Wiesbaden wird wachsen – allein mit dem Ostfeld wird ein komplett neuer Stadtteil entstehen. Das bedeutet einen deutlich steigenden Energieverbrauch. Ohne nachhaltiges Energiemanagement geht da nichts.“ – Hans-Martin Kessler, Baudezernent.

Der Kongress wird jährlich vom Deutschen Institut für Urbanistik veranstaltet. Der Kongress, an dem rund 200 Fachkräfte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum teilnehmen, schafft für die Experten einen Raum, in dem sie ihre Erfahrungen austauschen können. Damit fördern sie den für alle sinnvollen Wissenstransfer über Energiespar-Technologien – gerade vor dem Hintergrund der sich ständig verschärfender gesetzlicher Vorgaben.

Markt der Möglichkeiten

Wenn auch die Themen wie Der kommunale Anpassungsprozess an den Klimawandel oder Gemeinsam für Sportstättensanierung und Klimaschutz sehr spezifisch sind, steht es jedem Wiesbadener frei, sich im Rahmen der Möglichkeiten zu informieren. Die kostenpflichtige Anmeldung ist hier unumgänglich. Alle Informationen hierzu finden Sie im Internet auf der Seite des Deutschen Institut für Urbanistik.

 

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