Kompetenzen nutzen, Frauen fördern und mehr Führungspositionen mit Damen besetzen stehen neben der dringenden Fragen des Wohnungsbaus bei Christiane Hinninger im Fokus.

Wiesbaden Westend, Studio ZR6. Geladen hatten am 9. Mai die Grünen. Zu Gast war Wiesbadens OB-Kandidatin der Grünen Christiane Hinninger und Hessens grüner Wirtschaftsminister Tarek Al Wazir. Im Rahmen des Interessenaustauschs dominierten Fragen zum angespannten Wohnungsmarkt.

„Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage dieses Jahrhunderts. Mein Ziel ist es daher, eine Arbeitsgruppe „Wohnungsbau“ zu bilden, um für die dringende Fragen Lösungen und Konzepte zu erarbeiten.“ – Christiane Hinninger

Während sich Al-Wazir gegen Enteignungen aussprach, betonte er, wie wichtig für die Wohnungsfrage die gute ÖPNV-Anbindung von Taunusstein und Bad Schwalbach oder auch neuer Wohngebiete an Wiesbaden sei. Denn sofern diese verkehrstechnisch erschlossen würden, könne man auch den Wiesbadener Wohnungsmarkt entlasten. Hier spielt die CityBahn und in Verbindung damit die Reaktivierung der Aartalbahntrasse eine wichtige Rolle.+

„Die Arbeit der Dezernate muss dafür enger verzahnt werden: Für eine wichtige Frage wie das Wohnen müssen die Dezernate für Liegenschaften, Wohnen und Verkehr zusammenarbeiten.“ – Christiane Hinninger

Außerdem müsse man die die Kompetenzen, die es in Wiesbaden gibt, nutzen. Für Hinninger ist es auch wichtig, Frauen zu fördern, betonte die OB-Kandidatin der Grünen. Auch ist schon viel damit getan, bestimmte Dinge anders zu denken. Dazu gehört für mich zum einen, dass es klare Ausschreibungen von Führungspositionen gibt und zum anderen, dass der Klimaschutz als Leitidee unseres gesamten Handelns gilt, so Hinninger weiter.

 

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