Es bleibt trocken. Bei einer leichten Brise sind bis zu 14 Stunden Sonne zu erwarten und die UV-Strahlung erreicht eine Intensität mit Sonnenbrandgefahr.

Nach dem bisher wärmsten Tag des Jahres am Mittwoch lässt der Nachschlag nicht lange auf sich warten. Das Hoch Xenophon verlagert sich zum Wochenende nach Deutschland und beschert vielen Landesteilen sonniges Wetter. Dabei liegen die Höchstwerte meist bei 20 bis 25 Grad, entlang des Oberrheins sind am Sonntag sogar bis zu 28 Grad möglich. Auch in der kommenden Woche bleibt es mit regionalen Ausnahmen sommerlich. Trockenheit ist weiterhin ein Thema. Der Wonnemonat Mai macht sich an diesem Wochenende alle Ehre.

„Die Sonne scheint oft von einem blank geputzten Himmel – und das mittlerweile bis zu 15 Stunden am Tag. Wer mutig ist, kann auch schon im noch kühlen Nass eines Schwimmbads oder Badesees planschen. Schließlich haben in Wiesbaden die ersten Freibäder ihre Pforten geöffnet.“ – Meteorologe. Björn Goldhausen

Was für Grillfreunde und Sonnenanbeter eine gute Nachricht ist, ist für Flora und Fauna eine schlechte. Björn Goldhausen erklärt, dass sich Schauer und Gewitter am Donnerstag und Freitag auf den Alpenrand beschränken und es am Wochenende ohnehin trocken. In Teilen des Ostens erreicht die Waldbrandgefahr schon die höchste Stufe. Auch im März und April gab es hier schon wenig Regen. In Berlin sind zum Beispiel seit Anfang März nur rund 30 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Das entspricht weniger als einem Drittel der zu erwartenden Menge. In weiten Teilen von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen ist es ähnlich trocken.

„Beim Grillfest am Wochenende sollte man generell den Funkenflug gut im Auge behalten und das Feuer anschließend immer ausreichend löschen.“ – Meteorologe. Björn Goldhausen

Zu Beginn der neuen Woche macht sich von Spanien und Frankreich schon der nächste Schwall sehr warmer bis heißer Luft auf den Weg nach Deutschland. In der Folge würden die Temperaturen auf sommerlichem Niveau verbleiben. Goldhausen ist sich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch unsicher, ob sich durch leichten Tiefdruckeinfluss regional kräftige Gewitter ausbilden können. Insgesamt würden die Nachttemperaturen nur noch selten unter 5 Grad liegen, was Balkon- und Terrassengärtner freuen wird. Nachtschattengewächsen wie Tomaten und Paprika, die keinen Frost vertragen, kommen die nächtlichen Temperaturen zugute.

„Nachtschattengewächse tragen ihren Namen nicht, weil sie nur in der Nacht oder im Schatten wachsen. Die meisten dieser Pflanzen Sonnenliebhaber. Beim ‚Nachtschatten‘ handelt es sich um nächtliche Albträume. Im Mittelalter wurden einige dieser Pflanzen dazu verwendet, um schlechte Träume zu vertreiben.“ – Meteorologe. Björn Goldhausen

Ob es sommerlich warm bleibt, ob die nächste Unwetterlage naht oder ob sich sich der Somer durchsetzen wird, erfahren Sie auf www.wetteronline.de.

Symbolfoto oben ©2022 Pixabay

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