„Ferienzeit ist Bauzeit“ wird Standardsatz. Es ist aber nun mal so – diesmal zeichnen das Umweltamt und das Programm „Bäche ans Licht“ dafür verantwortlich. Aus Pressesicht!

Das Wasser fließt, aber keiner sieht es: In der Wasserstadt Wiesbaden gibt es nichts schlimmeres. Das Prädikat unsichtbar. Dabei gib es nicht nur einen Bach, sondern viele – unsichtbare. Sie sind begradigt und fließen fließen unterirdisch. Das soll sich mit dem Program Bäche ans Licht ändern. Besonders Westend profitiert dann davon, wenn die Bäche offen gelegt sind. Bachwasser und Kanalwasser werden dann nach gut hundert Jahren wieder getrennt. Bis es soweit ist, müssen Wiesbadener noch einige Strapatzen über sich ergehen lassen.

„Bäche ans Licht“

Im Rahmen des Projekt „Bäche ans Licht“ und im Auftrag des städtischen Umweltamtes beginnen am 3. Juli Bauarbeiten in der Blücherstraße zwischen Kurt-Schumacher-Ring und Bismarckring statt. Die Arbeiten, die dazu dienen verborgene Schätze frei zu legen, dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2017.

Sanierung und Offenlegung

In dieser Zeit kommt es an den Baugruben immer wieder zu halbseitigen Straßensperrungen. Die Arbeiten sind für die Sanierung des zweiten Bachwasserkanals im Rahmen des Projektes „Bäche ans Licht“ notwendig.

Die Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden um Verständnis für auftretende Verkehrsbehinderungen gebeten.

Archivfoto oben ©2020 Volker Watschounek

Weitere Nachrichten aus dem Ortsbezirk Westend lesen Sie hier.

Weitere Informationen zum Programm Bäche ans Licht gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de und www.wiesbaden.de/baeche-ans-licht.

 

Merken

Merken

Advertisement

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann bestellen Sie doch gleich unseren Newsletter oder folgen uns auf Twitter, Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!