Ursprung vom Begriff Weide ist der germanische Wortstamm „*weidja“. Er bedeutet ursprünglich „Jagd“. Die Bedeutung hat sich zum „Futterplatz für das Vieh“ gewandelt.

Das städtische Umweltamt bittet alle, die Tiere auf Weideland im Stadtgebiet halten, ihre Koppeln aufzulösen und die Zäune jetzt zu entfernen. Die Weidesaison ist beendet und Pferde, Rinder und Schafe sind jetzt überwiegend in den heimischen Ställen zu halten. Für Pferde- Rinder und Schafbesitzer heißt das, dass sie spätestens jetzt ihr mobilen Weidezäune mit Litzen, Elektrokordeln und –netzen abbauen und sicher verstaut müssen. Für manchen ist das auch eine gute Gelegenheit, das Material für die kommende Saison zu überprüfen und gegebenenfalls defektes Material auszutauschen.

Hintergrund

Das gilt aus Gründen des Tier- und Landschaftsschutzes sowohl für die landwirtschaftliche als auch für die Hobby-Tierhaltung. Lose Zaunelemente, Schlingen und durchhängende oder verknotete Litzen stellen eine Gefahr für wild lebende Tiere dar. Sie können sich darin verfangen und im schlimmsten Fall verenden oder müssen getötet werden, um weiteres Leid zu verhindern. Wenn ab dem Frühjahr wieder Weidetiere auf den Koppeln und die Zäune straff gespannt sind sowie unter Strom stehen, sind diese Gefahren weitgehend gebannt. Haben Sie Fragen dazu gibt das Umweltamt unter Telefon (0611) 312132 Auskunft.

Zur Ökologie von Weiden

Grundsätzlich hat die Beweidung Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Pflanzenbestandes. Als Faktoren lassen sich Nutzungshäufigkeit, Tierart, verwendete Düngung und Pflegemaßnahmen anführen. Tierartspezifisch werden durch Selektion und Verbiss bestimmte Pflanzenarten gefördert oder verdrängt. Weiden mit hoher Nutzungsfrequenz und hoher Stickstoff-Düngung werden von nur wenigen Pflanzenarten dominiert, die trittverträglich und regenerationsfreudig sind – Hauptbestandsbildner ist hier häufig das Deutsche Weidelgras. Schafbeweidung fördert eher krautige Pflanzen. Extensive Weidesysteme mit einer an die Kapazität der Weide angepassten Stückzahl an Vieh könne jedoch äußerst artenreiche Lebensräume darstellen, insbesondere wenn auf ihnen neben Kurzrasenflächen auch höher bewachsene Abschnitte mit Gebüschen, Sträuchern und Einzelbäumen vorkommen. (Quelle: Wikipedia, den vollständigen Artikel lesen Sie hier)

Foto oben ©2021 Steven Hylands von Pexels.

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Weitere Informationen zur Weidetierhaltung gibt es auch unter www.wiesbaden.de.

 

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