30 Prozent alles Lebensmittel landen im Müll. 820 Millionen Menschen sind unterernährt. 25 Prozent der Treibhausgase folgen aus der Bodennutzung. Ist der Klimawandel noch zu stoppen? 

Der am Donnerstag in Genf veröffentlichte Bericht des Weltklimarats zeigt, der Mensch ist für den Klimawandel verantwortlich. In Wiesbaden hat er die Initiatoren der Fridays for Future-Bewegung auf den Plan gerufen. Spontan haben Sie sich in den Sommerferien einige Schüler um den Sprecher von Fridays for Future Wiesbaden Dominik Lawetzky eingefunden, um auf die Veröffentlichung des IPCC-Sonderberichts hinzuweisen.

„Es kann nicht sein, dass einerseits über 820 Millionen Menschen hungern und wir andererseits kiloweise Essen wegwerfen — nur, weil wir es uns leisten können.“ – Dominik Lawetzky, Sprecher von Fridays for Future Wiesbaden

Der Weltklimarat IPCC veröffentlichte am Donnerstagmorgen einen Sonderbericht. Der Bericht legt detailliert nah, welche Folgen der Klimawandel auf die Nahrungsmittelversorgung der Weltbevölkerung und die Landwirtschaft hat. Für die Experten des IPCC ist unstrittig, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird.

„Die Ernährungsversorgung wird immer schwieriger, je weiter der Klimawandel voranschreitet. Dies führt zunehmend zu globalen Ungleichheiten.“ – Dominik Lawetzky, Sprecher von Fridays for Future Wiesbaden

Bis heute leugneten einige den menschengemachten Klimawandel. Denen entgegnet die Bewegung Friday for Future Wiesbaden: Wenn ein Apfel fällt, ist das Gravitation. Wenn der Mensch Tausende Megatonnen Treibhausgase emittiert, wird es wärmer. Das ist menschengemachter Klimawandel. Das sie jetzt geklärt und dem solle keiner mehr wieder sprechen.

„Land steht unter immer größerem menschlichem Druck“ – Hoesung Lee, IPCC-Chef

Ohne ein schnelles Umsteuern in der Land- und Forstwirtschaft wird die Menschheit in eine existenzbedrohende Spirale aus Erderwärmung und Nahrungsmittelknappheit geraten. Das ist das Ergebnis eines umfassenden Sonderberichts zum Zusammenhang zwischen Klimawandel und Landnutzung, den der Weltklimarat IPCC am Donnerstag in Genf vorgestellt hat.

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Die offizielle Internetseite des Weltklimarates finden Sie unter www.de-ipcc.de.

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