Eine neue Beleuchtung, ein neues Dach. Umbaumaßnahmen an Klassenräumen eine sanierungsbedürftige Turnhalle. In Wiesbadens Schulen wird auch in den Ferien fleißig gearbeitet.

Mit Beginn der Sommerferien laufen die Sanierungsarbeiten an den Schulen im Wiesbadener Stadtgebiet auf Hochtouren. An fast vierzig Schulen hätten gleich am ersten Ferientag Bau- und Sanierungsarbeiten begonnen. Sie sollen größtenteils noch in den Sommerferien beendet werden oder wegen des Umfangs auch danach noch weitergehen sollen, berichtet Schuldezernent Axel Imholz. Zusätzlich hat die so genannte Taskforce Schulbau viele Maßnahmen angestoßen, die entweder abgeschlossen sind oder sich in der Ausführung beziehungsweise in der Vorbereitung befinden.

„Insgesamt haben wir Maßnahmen im Gesamtumfang von knapp 18 Millionen Euro begonnen.“ – Schuldezernent Axel Imholz

Auf der Liste von jetzt begonnenen Maßnahmen befinden sich viele Dachreparaturen, die Renovierung von Toiletten aber auch Heizungssanierungen. Das Volumen reicht dabei von 20.000 Euro für den Austausch von Fenstern in einem Flur der Schulze-Delitzsch-Schule bis hin zu Turnhallensanierungen wie etwa in der Comeniusschule mit einem Budget von 2,1 Millionen Euro und einer erwarteten Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Oktober.

„Ich hoffe, dass wir so viel wie möglich in den Schulferien abgearbeitet bekommen.“ – Schuldezernent Axel Imholz

Imholz verweist darauf, dass wegen der vielen gleichzeitig umzusetzenden Maßnahmen und der angespannten Situation im Bausektor nicht alle Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten während der Ferien abgeschlossen werden können. Bei der Planung sei man mit großer Sorgfalt vorgegangen, sodass der Schulalltag nach Ferienende so wenig wie möglich beeinträchtigt werde. „Mein Dank gilt daher allen Kollegen der Verwaltung, die das Maßnahmenpaket geplant haben,“ so Imholz weiter.

„Ob Toilettensanierung, neue Akustikmaßnahmen oder die Erneuerung von Heizungen und Beleuchtungen, die Sommerferien sind genau der richtige Zeitpunkt, um auch viele kleinere aber nichtsdestotrotz für das Schulklima wichtige Maßnahmen anzugehen.“ – Schuldezernent Axel Imholz

Imholz weist auf die großen Instandhaltungsprojekte hin, auf die die Schulen teilweise schon längere Zeit warten. So beginnt nicht nur die Dachsanierung an der Anton-Gruner-Schule, die für rund 2,9 Millionen Euro bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll, Dächer werden ebenfalls an der Gerhart-Hauptmann-Schule, der IGS Kastellstraße und der Johann-Hinrich-Wichern-Schule saniert. Große Projektvolumina haben auch die Turnhallensanierungen an der Goetheschule, der Carlo-Mierendorff-Schule, der Justus-von-Liebig-Schule, der Hebbelschule, der Pestalozzischule, der Mittelstufenschule im Dichterviertel und der Riederbergschule. Auch die dringend notwendige Sanierung des Turnhallenbodens in der Schiersteiner Joseph-von-Eichendorff-Schule wird nun angegangen. Die Halle war die letzten Monate wegen Unfallgefahr gesperrt.

Neue Toiletten

Toiletten werden in der Blücherschule, der Jahn-Schule, der Schillerschule, der Gutenbergschule, dem Gymnasium am Mosbacher Berg und der Kerschensteinerschule saniert, Heizungsanlagen – teilweise mit Umrüstung auf Fernwärme – werden unter anderem an der Adolf-Reichwein-Schule, der Diesterwegschule, der Otto-Stückrath-Schule und der Riehl-Schule erneuert. (Bild: Marode Schule ©2019 Mysterio-B-Flickr-cc-BY-SA-20)

 

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