Wiesbaden erhält im Rahmen der Mitgliederversammlung und im Rahmen vom Symposium des Gesunde Städte-Netzwerks 2017 in der Hansestadt Hamburg seine Mitgliedsurkunde.

Einmal im Jahr trifft sich das Netzwerk persönlich. Einmal im Jahr kommen die Mitglieder des Das gesunde Sädte Netzwerk zur Mitgliederversammlung und zum Gesunde Städte-Symposium zusammen. Ein mal im Jahr … Das war zuletzt vom 31. Mai bis zum 2. Juni. Im Rahmen der Mitgliederversammlung stellte sich Wiesbaden, bereits 2016 beigetreten, den Mitgliedern persönlich vor und erhielt seine Mitgliedsurkunde. Drei Tage lang drehte sich in Hamburg alles ums das Thema: “ Stadt im Wandel – Gesunde Städte und Gemeinden von morgen.“

„Ich wünsche mir mit dem Beitritt zum und in der Zusammenarbeit mit dem Gesunde Städte-Netzwerk eine gegenseitige Unterstützung, um Gesundheit für alle Menschen in unserem Land zu stärken. Gerne stellen wir unser Wissen anderen Städten und Kommunen zur Verfügung und sind gespannt und sehr interessiert von Ihren Erfahrungen zu hören und uns mit Ihnen auszutauschen.“ – Detlev Bendel, Gesundheitsdezernent

Mit dem Beitritt in das Netzwerk  bekräftigt die Stadt, sich für ein gesundes Wiesbaden einzusetzen. Das Thema Gesundheit soll dabei als Querschnittsaufgabe bei den städtischen Entscheidungen gezielt in den Blick genommen werden. Wiesbaden hat das dafür notwendige Koordinationsbüro bei der Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden (EGW) eingerichtet. „Wir arbeiten als Koordinatorin ressortübergreifend, mit dem Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung noch stärker in den Fokus der politischen Entscheidungsträger der Stadt zu rücken“, so Ralf Jäger, Geschäftsführer der EGW. So soll eine kontinuierliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Bürgerinnen und Bürger erzielt werden.

„Die Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden arbeitet eng mit dem Gesundheitsamt, das sich für die Gesundheitsförderung und den Gesundheitsschutz der Menschen der Stadt einsetzt, zusammen. Das Wiesbadener Gesundheitsamt richtet, gemeinsam mit Selbsthilfeinitiativen und ortsansässigen Partnern, Veranstaltungen zu zahlreichen Gesundheitsthemen aus.“ – Dr. Kaschlin Butt, Leiterin des Gesundheitsamtes

Das Netzwerk steht dafür, die Gesundheit von Menschen dort wo sie leben zu fördern. Ziel ist es, gesundheitsfördernde Prinzipien mit innovativen Methoden umzusetzen. Es geht also um die Verbesserung des körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens und der Lebensbedingungen der Menschen in den Städten und Gemeinden.

Wahrnehmung für Gesundheitsförderung stärken

Dem Netzwerk sind zurzeit knapp 80 Mitgliedskommunen wie Bad Honnef, Bad Kissingen oder Nerlin, Bochum und Dortmun angeschlossen. Gemeinsam suchen die Kommunen über den regelmäßigen fachlichen Austausch nach effektiven Weg der Gesundheitsversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention. Ziel ist es, dass Gesundheitsförderung und –schutz, Soziales, Bildung, Stadtentwicklung, Umwelt und Energiepolitik, Verbraucherschutz, Arbeit- und Wirtschaftsförderung wahrgenommen und stärker integriert werden.

Zum Das gesunde Städte Netzwerk

Im Juni 1989 in Frankfurt / Main von Essen, Frankfurt/Main, Gießen, Göttingen, der Freien und Hansestadt Hamburg, Mainz, München, Nürnberg, Saarbrücken und dem Kreis Unna gegründet, umfasst das Gesunde Städte Netzwerk Deutschland heute über 70 Städte, Gemeinden und Regionen. Ihre Besonderheit: Vor Ort und auf Bundesebene wirken kommunale Verwaltungen und Träger wie Initiativen und Selbsthilfezentren gleichberechtigt zusammen. Gesundheit geht alle an, sie darf nicht in Hierarchien, Gremien oder Konkurrenzen stecken bleiben.

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